Terror-Razzia in Wohnung von Ex-Bundesliga-Star

Großrazzia gegen ein Islamisten-Netzwerk in Deutschland. Mehrere Wohnungen wurden durchsucht – darunter auch die eines ehemaligen Bundesliga-Profis.

In Deutschland hat die Polizei eine großräumige Razzia gegen ein vermeintliches Islamisten-Netzwerk durchgeführt. In neun verschiedenen Bundesländern durchsuchten hunderte Beamte mehr als 90 Objekte. Darunter befand sich auch die Wohnung des früheren Bundesliga-Stars Änis Ben-Hatira.

Die Behörden hatten dabei die Vereine "World-Wide-Resistance-Help" und "Ansaar International" im Visier. Beide Organisationen sollen im Kontakt zum extremistischen Milieu stehen. Wie das deutsche Bundesinnenministerium verlautbarte, sollen die beiden Vereine die radikale Hamas-Bewegung finanziell und propagandistisch unterstützt haben. Die Hamas wird unter anderem von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft.

Eine der in Berlin durchgesuchten Adressen ist die von Änis Ben-Hatira. In Deutschland kickte der 30-Jährige unter anderem für Hertha BSC, den Hamburger SV und Eintracht Frankfurt. Mittlerweile ist der Mittelfeldspieler für Honved Budapest in Ungarn aktiv.

Bereits seit Jahren ist die Verbindung von Ben-Hatira zum Verein "Ansaar International" bekannt. Für die Zusammenarbeit wurde der in Berlin geborene Tunesier mehrmals heftig kritisiert. Sein letzter Arbeitgeber in Deutschland, der SV Darmstadt, hatte 2017 Ben-Hatiras Vertrag aufgelöst, nachdem dieser sich eine Distanzierung von "Ansaar International" abgelehnt hatte. (Heute Sport)

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