Thai-Polizei: "Wir wissen, wer dahinter steckt"

Nach der Bombenanschlagsserie mit elf Explosionen in Thailand, die vier Tote und Dutzende Verletzte, eine davon aus Österreich, forderte, jubelt die Thai-Polizei nun über Ermittlungserfolge und eine Festnahme. "Wir wissen, wer dahinter steckt", verkündeten die Behörden. Wer die Schuldigen sein sollen, wurde allerdings nicht verraten.

Nach der die vier Tote und Dutzende Verletzte, eine davon aus Österreich, forderte, jubelt die Thai-Polizei nun über Ermittlungserfolge und eine Festnahme. "Wir wissen, wer dahinter steckt", verkündeten die Behörden. Wer die Schuldigen sein sollen, wurde allerdings nicht verraten.  

Vier Tote und fünf verschiedene Anschlagsorte innerhalb von 24 Stunden erschütterten Thailand. In der Provinz Nakhon Si Thammarat wurde ein Mann festgenommen, gab der Vizechef der Polizei Pongsapat Pongcharoen bekannt. Der Verhaftete soll mit dem Anschlag auf den dortigen Supermarkt in Verbindung stehen. 

Auch im beliebten Seebad Hua Hin, wo vier Bomben hochgingen, wurden zwei Verdächtige verhaftet. Am Freitag. 

"Wir haben keinen Terrorismus in Thailand"

Großes Stillschweigen wird allerdings bewahrt, wenn es um die Identität der Bombenleger geht. Es bekannte isch niemand zu den Anschlägen. Die Thai-Behörden reden sowieso nur von "lokaler Sabotage". "Wir haben keinen Terrorismus in Thailand", dabei bleiben Militärjunta und Polizei. 

Die Militärs haben viel zu verlieren:

Bombenanschläge in Thailand könnten dem Tourismus schaden, schon jetzt bieten  einige Reisebüros in Österreich und Deutschland noch bis Montag kostenlose Stornos an, das des Landes. 
Seit dem Putsch von 2014 versicherte das Militär, Thailand sicher zu machen. Erst wenige Tage vor den Anschlägen wurde über eine Verfassungsänderung abgestimmt, die dem Militär mehr Macht garantierte. Die Bombenanschläge lassen die Militärführung schwach wirken. 

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