Theater-Stück macht Nadal zur Schwulen-Ikone

Durchtrainiert, braungebrannt und Latin-Lover-Blick – Rafael Nadal lässt Frauen-, aber auch Männerherzen höher schlagen. Ein Theater huldigt ihn jetzt.
Wenn Rafael Nadal auf dem Tennis-Court sein Shirt wechselt und dadurch einen Blick auf seinen muskulösen Body erlaubt, verschlägt es vielen daheim vor dem TV-Schirm die Sprache – Frauen und Männer gleichermaßen.

Und der Spanier spielt auch gekonnt mit seinen Reizen, in mehreren Werbespots ließ der 31-Jährige die Hüllen fallen.

Und das rief jetzt einen New Yorker Theater-Regisseur auf den Plan. Inspiriert durch Nadal schrieb Peter Gil-Sheridan ein Theaterstück namens "The Rafa Play".

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Der pikante Inhalt: Ein schwuler Mann stellt sich vor, dass er auf der Tennis-Tour ATP arbeitet. Dabei kommt es zu einer heißen Romanze zwischen ihm und der Nummer eins der Tennis-Welt – dem auftrainierten und mit übertriebenem spanischen Akzent sprechenden Schauspieler Juan Arturo.

Zurück in New York erzählt Gil-Sheridan, der die Hauptrolle gleich selbst übernimmt, seinen Freunden von der Romanze mit dem sexy Superstar. "Eine ultimativ gigantische Fantasie", erklärt er.

"Nadal ist einfach das maskuline Ideal"



Der Autor und Schauspieler weiß aber natürlich, dass Nadal im wahren Leben nicht schwul ist. Immerhin ist dieser seit vielen Jahren glücklich mit seiner Jugendfreundin Xisca Perello liiert. "Rafa ist nur ein Symbol", gesteht Gil-Sheridan. "Für einen schwulen Mann wie mich ist er einfach das maskuline Ideal. Eine Schwulen-Ikone."

Und was sagt die Ikone selbst? Nichts – und machen kann Nadal gegen das Theaterstück auch nichts. Das läuft nämlich unter "satirischer Freiheit"...

(red.)

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