Tickets zu teuer! Bayern-Fans lassen Geld regnen

Als Protest gegen die hohe Eintrittspreise ließen die Bayern-Fans in Anderlecht (Falsch-)Geld fliegen.
Als Protest gegen die hohe Eintrittspreise ließen die Bayern-Fans in Anderlecht (Falsch-)Geld fliegen.Bild: imago sportfotodienst

Stolze 70 Euro verlangte Anderlecht in der Champions League für die Eintrittskarten gegen die Bayern – so außergewöhnlich protestierten die Fans.

Bereits im Vorfeld gab es mächtig Ärger. Der RSC Anderlecht rief für die 1.025 Fanblock-Karten für die Anhänger des FC Bayern München Preis zwischen 70 und 100 Euro auf.

"Viel zu teuer", protestierten einige Ultras des deutschen Rekordmeisters und reisten erst gar nicht an. Der Klub entschloss sich, den Fans unter die Arme zu greifen und subventionierte die Tickets, so dass sie letztlich allesamt 70 Euro kosteten.

"Neue Dimension" in Sachen Eintrittspreise

Wirklich billiger wurden die Eintrittskarten somit nicht. "Selbst nach den Maßstäben der generell hochpreisigen Champions League stellt dies für ein Vorrundenspiel eine neue Dimension dar", verkündete die Münchner Fan-Initiative Club Nr. 12.

Jene Fans, die sich die Tickets leisteten, setzten in der 13. Minute ein ungewöhnliches Zeichen gegen die Wucherpreise. Sie ließen Geld, ja sogar ganze Geldbörsen, auf das Spielfeld "regnen".

Falschgeld, wohlgemerkt – und zwar soviel davon, dass die Partie sogar kurz unterbrochen werden musste, nachdem die Heimelf bei einer Corner plötzlich im Geld schwamm.

(red.)

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