Toni Polster: Abrechnung mit Österreichs Fußball

Toni Polster nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Nun rechnet der 95-fache Nationalspieler mit der Bundesliga und dem ÖFB gnadenlos ab.
Fußball-Legende Toni Polster ist mit 44 Toren Österreichs Rekord-Torschütze im Nationalteam. Am Samstag trifft er mit seiner Wiener Viktoria im Cup auf Bundesligist Hartberg. Zuvor rechnet der 95-fache Nationalspieler mit dem österreichischen Fußball ab.

"Das Thema Bundesliga ist für mich mittlerweile abgehakt. Ich finde es nur schade, nicht für mich, sondern für den Fußball in Österreich", lässt der 55-Jährige in der Kleinen Zeitung aufhorchen.

Bundesliga-Job abgeschrieben



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Es war eigentlich immer mein Ziel in der Bundesliga Trainer zu sein, aber es war nie das Richtige dabei. Auch der Job des Nationaltrainers war irgendwie in meinem Kopf verankert, das ist jetzt aber vorbei", so der ehemalige Stürmer weiter.

Warum wollte es nicht klappen? "Wenn man bedenkt, dass es im letzten Jahrzehnt 60 Trainerwechsel gab und danach keiner an mich gedacht hat, kann man sich ausmalen, dass man in dem Getriebe keine Chance mehr hat."

Intreganter Co-Trainer und zu mächtiger Sponsor



Bei der Admira ist das Experiment Toni Polster gescheitert: "Ja, ich musste das komplette Team übernehmen, aber das war nicht zu schaffen. Außerdem hatte ich einen intreganten Co-Trainer und der Sponsor wollte mir die Aufstellung diktieren."

Herzog als Teamchef



Auf internationaler Ebene ist Polster ebenfalls auf Konfrontationskurs: "Die derzeitige Generation ist ja bald am Auslaufen, sie sollte, wenn sie noch ein bisschen Geschichte schreiben will, noch zu einem Großevent fahren."

"Auf der Trainerbank ist ja auch schwer zu sagen, wer der Richtige ist. Ich würde mir wünschen, dass es wieder ein Österreicher macht. Andi Herzog war schon ein paar Mal im Gespräch, er sollte eine Chance bekommen."

(Heute Sport)

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