Ein 33-Jähriger soll sich am Dienstag kurz vor 16 Uhr zum Zwecke einer "Aussprache" zu der Adresse eines 26-Jährigen in Wien-Simmering begeben haben. Vom Wohnungsfenster aus soll der auf der Straße stehende Mann dann vom 26-Jährigen mit einer Schusswaffe bedroht worden sein.
Das Opfer verständigte die Polizei. Während des Gesprächs mit dem Bedrohten stellte sich heraus, dass dieser selbst eine verbotene Waffe, konkret einen Totschläger, bei sich führte. Die Polizisten stellten die Waffe sicher und sprachen ein vorläufiges Waffenverbot gegen den 33-Jährigen aus.
Im Anschluss ließ sich der 26-jährige Tatverdächtige widerstandslos von Beamten der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) in seiner Wohnung festnehmen. In der Wohnung wurde eine Schreckschusswaffe sichergestellt. Auch gegen den 26-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.