Trainer könnte nun Probleme bekommen

Mit heldenhaftem Einsatz haben die Rettungskräfte in Thailand das schier Unglaubliche vollbracht: Alle 12 Buben und ihr Trainer sind in Sicherheit.

Nach der erfolgreichen Rettung der eingesperrten Buben und des Trainers sprechen nun auch die ersten Angehörigen. Die Großmutter des Fussballtrainers Ekaphol Chantawong, Oma La, verfolgte die Rettungsaktion vor dem Fernseher mit. Die 68-Jährige sagt zur "Bild": "Da ich krank bin, kümmert sich Ekaphol um mich. Am Ausflugstag wollte ich, dass er zu mir kommt. Aber er sagte mir, dass er wegen der Jungs keine Zeit hat." Über die Rettung ihres Enkels sei sie sehr froh.

Zehn Jahre lang Mönch

Aber: "Wir haben jetzt Angst, dass er von der Polizei Ärger bekommt." Diese Entscheidung wird der Gouverneur fällen müssen. Er kann polizeiliche Maßnahmen gegen ihn in die Wege leiten. Thailändische Rechtsexperten sagen aber gegenüber den Medien, dass dies unwahrscheinlich sei.

Denn obwohl viele den Trainer als Sündenbock für das Drama sehen, ist er für die meisten ein Held. Auch, dass er zehn Jahre lang als Mönch lebte, ist in der thailändischen Kultur hoch angesehen. Selbst heute arbeitet er als Hausmeister in einem Kloster. (slo/red)

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