Trump schlägt Deal für ein härteres Waffenrecht vor

US-Präsident Donald Trump meldet sich nach den neuerlichen Bluttaten in den USA mit einem Angebot zu Wort: Waffenrecht gegen Einwanderung.
US-Präsident Donald Trump hat den oppositionellen Demokraten ein schärferes Waffenrecht im Gegenzug für die von ihm geforderte Einwanderungsreform in Aussicht gestellt. Republikaner und Demokraten sollten sich auf "harte Hintergrundüberprüfungen" für Waffenkäufer verständigen, schrieb Trump am Montag vor einer mit Spannung erwarteten Rede zu den Schusswaffenangriffen in Texas und Ohio im Onlinedienst Twitter.

Eine solche Reform könne "vielleicht" mit der "dringend benötigten Einwanderungsreform" verknüpft werden. Trump nahm auch nach den beiden Schusswaffenangriffen mit 29 Toten direkt Stellung und hat dem Hass eine Absage erteilt. "Hass hat keinen Platz in unserem Land", sagte Trump am Sonntag im US-Bundesstaat New Jersey. "Wir müssen das stoppen. Das geht seit Jahren... und Jahren so in unserem Land", fügte Trump mit Blick auf Schusswaffenattacken hinzu.

"Sehr, sehr schwer geisteskrank"

Auf die Frage, ob er etwas gegen die Waffenprobleme im Land tun werde, sagte Trump, seine Regierung habe bereits viel getan. Aber vielleicht müsse noch mehr geschehen. Er habe mit US-Justizminister William Barr sowie mit Vertretern der US-Bundespolizei FBI und des Kongresses darüber gesprochen, wie man solche Gewalttaten verhindern könne, sagte Trump am Sonntag vor Reportern in Morristown im Bundesstaat New Jersey weiter.

Zugleich machte er Geisteskrankheit für die jüngsten Bluttaten mitverantwortlich. "Das ist auch ein Problem mit Geisteskrankheit, wenn man sich die beiden Fälle anschaut", sagte Trump. "Das sind wirklich Leute, die sehr, sehr schwer geisteskrank sind." Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Beto O'Rourke, der aus El Paso stammt, machte Trump jedoch für die Attacke mitverantwortlich. "Er ist ein Rassist, und er schürt den Rassismus in diesem Land", sagte O'Rourke nach einem Besuch von Verletzten in einem Krankenhaus in El Paso. Die Zahl der Hassverbrechen sei während der Regierungszeit Trumps, der "Mexikaner als Vergewaltiger und Kriminelle" bezeichne, gewachsen. (20 Minuten/sda/afp)

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