Turbobier-Star bot Häupl einen neuen Job an

Schmäh-Gipfel im Wiener Rathaus: Michael Häupl empfing Turbobier-Sänger Marco Pogo. Der Rocker schenkte Häupl eine Platte und bot ihm einen Job an!

Das Konterfei des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl, geschmückt mit roter Irokesenfrisur und Stinkefinger: Das 2015 erschienene Debütalbum der Rockband Turbobier sorgte bei manchen SPÖ-Mitgliedern für helle Aufregung, die Band sollte es sogar zurückziehen.

Doch die Zeit heilt alle Wunden, Bürgermeister Michael Häupl empfing am Montag nun Turbobier-Frontman Marco Pogo zum Schmähführen. Der Rocker überreichte dem Stadtchef die erste Pressung des Albums auf Vinyl. Häupl reagierte cool. "Danke vümois. Mir gefällt vor allem meine Frisur", so Häupl gut gelaunt beim Empfang. "Die ist gut, ja. Den Mittelfinger find' ich weniger stark."

"Hams eh an Plattenspieler"

"Uns war wichtig, dass das Cover was gleichschaut, man verkauft dann auch mehr", rechtfertigte sich Marco Pogo – das Eis war gebrochen. "Ham Sie eh einen Plattenspieler daheim?" "Ja, ich hab noch einen alten Plattenspieler, ich bin alt genug", erklärte der Bürgermeister. Danach wurde mit Spritzer und Bier angestoßen.

Launig bot Marco Pogo, der auch Chef der "Bierpartei Österreichs" (BPÖ) ist, Häupl noch einen "Versorgungsposten" in seiner Witz-Partei an. "Als Minister für Arbeit und Wochenende." "Na guad, aber wenn ich jetzt schon dann aufhör – lassen wir Arbeit weg", konterte Häupl. Mehr im Video!

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