Überwachungskameras sollen Coronavirus erkennen

Überall beschäftigen sich Forscher mit Lösungsansätzen für die Corona-Krise. Ein Tech-Unternehmen stellt nun Kameras vor, die eine Infektion erkennen.
Die Verbreitung des Coronavirus schreitet voran, wie auch die Forschung der Wissenschaftler weltweit, die versuchen, die Gefahr mit unterschiedlichsten Methoden einzugrenzen.

Eine davon basiert auf der Technologie von Künstlicher Intelligenz, die in Form von Überwachungskameras realisiert werden soll. Diese sollen in der Lage sein, das Coronavirus zu erkennen.

Eines der ersten Symptome, die bei einer Erkrankung auftreten, ist Fieber. Weist jemand eine erhöhte Körpertemperatur auf, könnte es ein Anzeichen von einer Ansteckung mit dem Virus sein.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das thermische Kamerasystem wurde von der Tech-Firma Athena Security entwickelt. Ziel ist es, Erkrankte automatisch aus der Masse an Menschen zu filtern. Wenn die Kamera Fieber erkennt und der Verdacht auf eine Infektion besteht, soll eine Warnung ausgeschickt werden. Damit soll ermöglicht werden, die Bedrohung möglichst früh zu erkennen. Nach der Analyse der KI erfolgt eine Messung der Temperatur über die Augen. Somit könnte eine Selbstisolation bereits früh eingeleitet werden.

Die Kameras könnten in Schulen, Lebensmittelgeschäften, Krankenhäusern und Wahlkabinen eingesetzt werden. In den kommenden Wochen sollen sie bereits in Regierungsbehörden und Flughäfen bereitstehen. „Unser Fiebererkennungs-Covid19-Screening-System ist neben unserem Waffenerkennungs-System nun Teil unserer Plattform und wird direkt mit Ihrem aktuellen Sicherheits-Kamerasystem verbunden, um eine schnelle, akkurate Bedrohungserkennung zu liefern", heißt es auf der Athena-Website.

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