UEFA-Boss Ceferin schüttelt über Reformpläne den Kopf

Bild: GEPA pictures/ Intime
Die geplanten Änderungen des Fußball-Weltverbands FIFA sorgen für Diskussionen. So auch bei der UEFA. Präsident Aleksander Ceferin brachte am Montag seinen Unmut über die Reformen auf den Punkt. "Hoffentlich bleibt der Ball rund."
Die geplanten Änderungen des Fußball-Weltverbands . Präsident Aleksander Ceferin brachte am Montag seinen Unmut über die Reformen auf den Punkt. "Hoffentlich bleibt der Ball rund."

Gegenüber der "Welt" sprach der Slowene seinen Unmut über die von Marco van Basten angedachten Regeländerungen im Fußball deutlich aus. Die Idee eines Shoot-outs statt eines Elfmeterschießens bezeichnete Ceferin als einen "Witz". Auch vom Abschaffen des Abseits hält der europäische Fußballboss nichts. "Wir brauchen keine Revolution, da das Spiel schon fantastisch ist. Abseits ist wichtig." 
Der Slowene fügte überspitzend hinzu: "Wenn wir die ganzen Vorschläge hören, bleibt bei uns nur die Hoffnung, dass die FIFA uns den Ball lässt. Oder dass er zumindest rund bleibt." 

Auch mit der Aufstockung der Weltmeisterschaft auf 48 Teams ist der Slowene nicht zufrieden. "Die UEFA war die einzige Konföderation, die es nicht wollte, aber wir hatten keine Chance. Also haben wir entschieden, für so viele europäische Startpolätze wie möglich zu kämpfen." Aktuell stellt die UEFA 13 Teams bei einer Weltmeisterschaft. Ceferin will drei weitere Plätze. Eine endgültige Entscheidung folgt beim FIFA-Kongress in Bahrein im Mai.
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