Ukraine berät über Verstärkung der Truppen

Das ukrainische Parlament berät am Donnerstag über eine kurzfristige Verstärkung der Sicherheitskräfte durch mindestens 20.000 Freiwillige. Vorgeschlagen ist die Aufstellung einer Nationalgarde, die den regulären Streitkräften im Falle einer russischen Aggression beistehen soll. Indes war von einem Aufmarsch russischer Truppen die Rede.

Das ukrainische Parlament berät am Donnerstag über eine kurzfristige Verstärkung der Sicherheitskräfte durch mindestens 20.000 Freiwillige. Vorgeschlagen ist die Aufstellung einer Nationalgarde, die den regulären Streitkräften im Falle einer russischen Aggression beistehen soll. Indes war von einem Aufmarsch russischer Truppen die Rede.

Die Regierung auf der zur zählenden, überwiegend russischsprachigen Halbinsel Krim setzt unterdessen ihr Vorbereitungen für die von Kiew nicht akzeptierte Volksabstimmung fort. Auf der Krim soll die Bevölkerung am Sonntag entscheiden, ob sie verstärkte Autonomie oder die An gliederung an Russland will. Das Krim-Parlament verabschiedete bereits am Dienstag eine Unabhängigkeitserklärung.

"Regelrechte Invasion"

Unterdessen hat die Ukraine hat Russland einen massiven Truppenaufmarsch an der gemeinsamen Grenze vorgeworfen. Mehr als 80 000 Soldaten seien dort zusammengezogen worden, sagte der Chef des ukrainischen Nationalen Sicherheitsrats, Andrej Parubij. Damit bestehe eine „Bedrohung durch eine regelrechte Invasion aus mehreren Richtungen”, sagte er.Der russische Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow wies die Darstellung zurück und bestritt einen militärischen Aufmarsch an der Grenze.

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