Mit einer herzlichen Umarmung verabschiedete sich Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) Mittwochfrüh (noch vor der Budgetdebatte) um halb neun von seinem langjährigen Partei-Weggefährten: Michael Strugl geht nach Wien, wechselt in den Verbund-Vorstand.
21 Jahre war Strugl in der Politik, seit 2013 war er Landesrat, seit 2017 LH-Vize (zuvor das "Mastermind" der OÖVP als Parteimanager). Noch bis Mitternacht ist er Landesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter.
Ab 19 Uhr "rutscht" er dann quasi wie an Silvester mit 150 bis 200 Freunden und Bekannten im Südflügel des Linzer Schlosses in seine Politik-Pension rüber. Die Sause (Roastbeef und Avokado-Maki als Vorspeise und dann Zweierlei vom Rind – Filet und Backerl) wurde vom ÖVP-Landtagsklub organisiert.
Morgen ab 8.30 Uhr werden dann seine Nachfolger im Landtag gewählt: Bildungslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) wird neue Stelzer-Stellvertreterin. Markus Achleiter, bisher Chef der Eurothermen, neuer Wirtschaftslandesrat.
Achleitner hat Mittwochvormittag bereits von Strugl das Regierungsbüro übergeben bekommen – in Form der Überreichung einer symbolischen Schlüsselkarte.
Lob von allen Seiten für Strugls Arbeit: Birgit Gerstorfer (SPÖ) würdigte ihn damit, dass er "Sachverstand, Hausverstand und Humor" hat. Grünen-Landesrat Rudi Anschober appellierte an ihn, gemeinsam die "Folgen der Klimaveränderung einzubremsen". Anschober in seiner Funktion als Umweltlandesrat, Strugl als Verbund-Vorstand.
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