Oberösterreich

Umfrage: Eltern zittern vor neuen Schulschließungen

Eltern fürchten in den kommenden Wochen der Corona-Krise vor allem eines: Schließungen von Schulen und Kindergärten. Das zeigt eine Umfrage.

Peter Reidinger
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Derzeit ist kein Homeschooling geplant - trotz steigender Zahlen. 
Derzeit ist kein Homeschooling geplant - trotz steigender Zahlen. 
APA/Picturedesk

Eltern von Kindern zwischen 2 und 16 Jahren in Oberösterreich glauben, dass Schließungen von Schulen, Kindergärten und Kindergrippen in den kommenden Monaten die größte Herausforderung sein werden. 38 Prozent von ihnen geben an, dass sie und ihre Familie damit am meisten kämpfen werden.  

Das ergibt eine aktuelle IMAS-Umfrage (257 Befragte) im Auftrag des Familienressorts des Landes OÖ. An zweiter Stelle nennen die Befragten finanzielle Probleme, Einkommensverluste und Existenzängste (15 Prozent). An dritter Stelle steht die Angst vor dem Jobverlust (siehe Grafik unten).

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    Interessante Ergebnisse bei der IMAS-Umfrage im Auftrag des Landes OÖ.
    Interessante Ergebnisse bei der IMAS-Umfrage im Auftrag des Landes OÖ.
    Land OÖ

    Die weiteren Ergebnisse:

     Schule größte Herausforderung

    Auch bei der Frage nach den größten Herausforderungen in der "Corona-Zeit" sind Vereinbarkeit von Familie und Beruf (33 Prozent) und Erledigung von Aufgaben der Schule (31 Prozent) ganz vorne.

     Einbußen im Haushaltsbudget

    Heftig: 62 Prozent geben an, dass sie durch Corona beim Geld sehr starke oder einigermaßen starke Einbußen im finanziellen Bereich erlitten haben.

     Positive Aspekte 

    Es gibt für Familien auch positive Aspekte der Krise. Für die meisten war das "mehr Zeit für die Familie" (31 Prozent), gefolgt von "Zusammenhalt" (21 Prozent) und "weniger Stress" (11 Prozent). 

     Ohne Oma und Opa geht nichts

    Die Umfrage zeigt auch: Schon vor der Corona-Krise waren die Großeltern bei der Kinderbetreuung immens wichtig. Für 56  Prozent der Befragten "sehr wichtig" oder "wichtig".