Umfrage: Jeder Zweite fordert Demozonen in Wien

In Wien wird die Ringstraße laut Wiener VP-Chef Gernot Blümel über hundert Mal im Jahr für Demos gesperrt. Das hält laut einer Umfrage der Wirtschaftskammer vor allem ältere Kunden davon ab, dort einkaufen zu gehen. Jeder zweite Befragte forderte deshalb fixe Demozonen.

 

Während sich ältere Personen von den Demos abschrecken lassen, ist es laut Wirtschaftskammerumfrage den jüngeren Kunden herzlich egal ob jemand demonstriert. Die Jungen gehen trotzdem einkaufen. Doch gerade die kaufkräftige, ältere Schicht, weicht auf andere Einkaufsregionen aus. 

Das ergab eine Umfrage unter 500 Personen, wie die "Presse" schreibt. Jeder zweite Befragte wäre deshalb für die Einrichtung fixer Demozonen, wo die Demonstranten den Verkehr nicht behindern. 

Fast vier von zehn Befragten wären sogar dafür, dass die Behörden eine Demo zwangsverlegen darf, wenn sie "wirtschaftlich unverträglich" ist. 

Vorschläge von Schwarzenbergplatz bis UNO-City

WK-Handelschef Rainer Trefelik schlug im Zuge der Akademikerball-Demo den Schwarzenplatz vor. Dort bekämen die Demonstranten trotzdem die Aufmerksamkeit, die sie sich wünschten. Anton Mahdalik, nicht amtsführender Stadtrat der FPÖ in Wien kam mit dem Gegenvorschlag, Demos nur vor dem Parlament, dem Ballhausplatz oder der UNO-City zuzulassen. 

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