Unglücks-Rodler hatte Angst vor der Bahn

Der im Olympia-Training tödlich verunglückte Rodler Nodar Kumaritaschwili hatte vor seinem Unfall bereits Angst auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Whistler. "Er sagte mir, Papa, ich habe wirklich Angst vor der Kurve", sagte Vater David Kumaritaschwili in Georgien.

Als ehemaliger Athlet - er selbst war auch Rodler - habe er seinem Sohn gesagt: "Sei am Start einfach ein bisschen langsamer." Nodar habe ihm aber entgegnet: "Papa, was sagst Du mir da? Ich bin zu den Olympischen Spielen gefahren, um zu versuchen zu gewinnen", erinnerte sich der Vater.

Unglückspilot hatte Erfahrung

"Ich kann noch immer nicht ganz realisieren, dass er tot ist", sagte Vater David, der die Bilder des Unfalls noch nicht gesehen hat und sie auch nicht sehen will. Der 46-Jährige betonte, dass sein Sohn seit dem 14. Lebensjahr trainiert hatte. "Er ist auf Strecken in Frankreich, Österreich und Kanada gefahren." Jeder könne einen Fehler machen und sich ein Bein brechen. "Aber sterben?"

Nodar Kumaritaschwili war am Freitag bei rund 145 Stundenkilometern im Training gestürzt und aus der Bahn geschleudert worden. Er überlebte den verheerenden Unfall nicht. Ein Fahrfehler in der Kurve zuvor hatte das Unglück ausgelöst. Der junge Sportler wurde nur 21 Jahre alt.

APA/red

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