Unheimliche Verletzungsserie schockt Ski-Team

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Im letzten Winter verletzten sich viele ÖSV-Stars schwer. Heuer trifft es die Schweiz hart. Unsere Nachbarn fürchten Auswirkungen auf den Nationencup.

Das Schweizer Ski-Team ist geschockt. Innerhalb von sieben Wochen verletzten sich gleich drei Slalom-Asse schwer: zuerst Charlotte Chable, kurz darauf Aline Danioth und nun auch noch Elena Stoffel. Alle zerfetzen sich im Training das Knie. Ihr Ski-Winter ist vorbei, ehe er überhaupt angefangen hat. "Es ist immer schlimm, wenn sich Teamkolleginnen und Freundinnen verletzten. Noch schlimmer ist es, wenn es gleich drei nacheinander erwischt", meint Teamleaderin Michelle Gisin im "Blick".

Zwei der drei Läuferinnen kennen solche Rückschläge: Bei Chable ist es bereits der vierte Kreuzbandriss, bei Danioth ist es der dritte. Mit zwei zeitlich verschobenen Operationen versuchen die Ärzte, die Karriere der Schweizerin zu retten. Für Stoffel ist es der erste Kreuzbandriss im linken Knie, die erste gravierende Verletzung überhaupt.

In der Schweiz wird jetzt gefürchtet, dass die Verletzungsserie Auswirkungen im Duell mit Österreich um den Nationencup haben könnte. Danioth war auf dem Sprung zur Weltspitze. "Der Titel Nationencup soll nicht nur alle 30 Jahre in die Schweiz gehen", sagt Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann.

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