Schon Vierjährige lernen Verhalten bei Amoklauf

Die Amokläufe an US-Schulen nehmen ständig zu. Jetzt lernen Schüler und sogar Kindergarten-Kinder in eigenen Kursen, wie sie sich verteidigen sollen.

Kinder und Jugendliche im Einsatz gegen Amokschützen: Schüler der "Pinnacle Charter School" in Denver, US-Bundesstaat Colorado, haben den jetzt ersten Selbstverteidigungskurs gegen "Active Shooter", also bewaffnete Schützen, absolviert.

Die Schüler lernen, wie man sich im Klassenzimmer verbarrikadiert, wie man Schulkollegen wiederbelebt oder wie man sich selbst gegen Attentäter verteidigt. Bei einer Übung mussten die Jugendlichen einen Schützen festhalten, den der Lehrer zuvor überwältigt hatte. Die Kurse werden von einem eigenen Unternehmen namens "Tac*One"durchgeführt.

"Keiner will Opfer sein"

"Keiner will mehr ein Opfer sein", erklärte Tac*One-Chef Joe Deedon: "Wir lassen die Leute nicht im Dunkeln darüber, wie sie sich verteidigen können". Es gebe spezielle Selbstverteidigungskurse für jede Altersstufe.

So werde den Schülern auch beigebracht, wann man kämpfen müsse oder wann es besser sei, zu fliehen. "Wir wollen alles so realistisch wie möglich halten", so Deedon, natürlich ohne die Kinder "zu sehr zu stressen". Sein Ziel sei es, die Jugendlichen mit genügend Selbstvertrauen auszustatten.

(GP)

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