US-Schwimmstars dürfen nicht zurück in die USA

Bild: Mauro Pimentel (AP)

Die US-Schwimmstars Gunnar Bentz und Jack Conger wurden von den brasilianischen Behörden an der Rückreise nach Amerika gehindert. Hintergrund sind Ungereimtheiten in den Aussagen von Schwimmkollege Ryan Lochte, der während der Olympiade überfallen worden ist.

Die Olympiade in Rio ist für das US-Schwimmteam zwar vorbei, ausreisen dürfen sie jedoch nicht. Zumindest zwei Athleten wurde am Flughafen ihr Reisepass weggenommen, sie wurden wieder aus dem Flugzeug geholt und müssen vorerst in Rio bleiben.

Hintergrund: Schwimmkollege Ryan Lochte wurde Opfer eines Raubüberfalls, in seinen Aussagen bei der Polizei gäbe es aber "mögliche Ungereimtheiten", wie die Polizei bekanntgab. Lochte, Conger, Bentz und auch Jimmy Feigen sollen darin verwickelt gewesen sein.

Die Athleten waren bei einer Party im französischen Haus an der Lagune Rodrigo de Freitas. Auf dem Heimweg in das rund 35 Kilometer entfernte Olympische Dorf wurden sie von einem Räuber überfallen, der sich als Polizist ausgab.

Ungereimtheiten

Die Polizei will nun die voneinander abweichenden Aussagen in persönlichen Gesprächen mit den Schwimmern klären. Laut Ryan Lochte wurden 400 Dollar erbeutet, Jimmy Feigen sprach von mehreren. Lochte hatte außerdem ursprünglich behauptet, dass das Taxi von den falschen Polizisten angehalten wurde, später behauptete er, sie hätten an einer Tankstelle gehalten, als der Überfall passierte.

Lochte selbst befindet sich nicht mehr in Brasilien, die anderen drei sind zwar auf freiem Fuß, sollen das Land aber vorerst nicht verlassen.

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