USA plant jetzt Kurzkrieg gegen Syrien!

Bild: US Navy

Bomber auf Assads Armee-Einrichtungen, Tomahawk-Raketen stehen auf Schiffen bereit. US-Präsident Barack Obama plant einen Kurzkrieg gegen Syrien! Dafür sollen jetzt Militärstützpunkte auf griechischen Inseln errichtet werden. Der Einsatz soll nur zwei Tage dauern. Und auch London hat bereits Pläne für einen Militärschlag gegen Assad ausgearbeitet. Wann der Angriff stattfindet, wird diese Woche entschieden.

Bomber auf Assads Armee-Einrichtungen, Tomahawk-Raketen stehen auf Schiffen bereit. US-Präsident Barack Obama plant einen Kurzkrieg gegen Syrien! Dafür sollen jetzt Militärstützpunkte auf griechischen Inseln errichtet werden. Der Einsatz soll nur zwei Tage dauern. Und auch London hat bereits Pläne für einen Militärschlag gegen Assad ausgearbeitet. Wann der Angriff stattfindet, wird demnächst entschieden.

US-Präsident Barack Obama wird wahrscheinlich innerhalb der kommenden Tagen über einen Militärschlag gegen Syrien entscheiden. Mit einem Beschluss sei noch in dieser Woche zu rechnen, sagte Regierungssprecher Jay Carney am Dienstag in Washington.

Lage ist angespannt

Die Lage im Syrien-Konflikt spitzt sich immer mehr zu. Die USA beraten nach dem , den Außenminister John Kerry für erwiesen hält, über einen Militärschlag. Zeitungsberichten zufolge wird ein zweitägiger Angriff auf Syrien mit Marschflugkörpern oder durch Langstreckenbombern erwogen.

Vermutlich würde der Angriff mit Marschflugkörpern vom Meer aus oder durch Langstreckenbomber erfolgen. Ziele wären Armeeeinrichtungen, die nicht direkt in Verbindung mit dem Chemiewaffen-Arsenal des Landes stehen. Kriegsschiffe der US-Marine mit Marschflugkörpern befinden sich bereits im Mittelmeer.

Wie die "Washington Post" berichtete, hängt die Umsetzung des Plans von drei Faktoren ab: den Abschluss der Geheimdienst-Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Angriff nahe Damaskus, den Beratungen mit den Verbündeten und dem US-Kongress sowie dem Vorhandensein einer juristischen Grundlage auf der Basis internationalen Rechts.

Stützpunkte mitten in griechischen Urlaubsparadiesen

Angesichts einer möglichen Militärintervention in Syrien haben die USA die Nutzung von zwei Stützpunkten in Südgriechenland und auf Kreta beantragt. Dies berichtete am Dienstag die regierungsnahe konservative Athener Zeitung "Kathimerini" unter Berufung auf Kreise des Verteidigungs-und Außenministeriums. Es gehe um den Stützpunkt von Souda auf Westkreta und den Flughafen von Kalamata auf der Halbinsel Peloponnes, hieß es. Es sei bereits eine erhöhte Aktivität von Militärflügen durch den griechischen Luftraum in Richtung Ostmittelmeer registriert worden.

Die Mitglieder der westlichen Angriffskoalition haben die syrischen Aufständischen bei einem Treffen darauf vorbereitet, "einen Militärschlag in den nächsten Tagen zu erwarten", verlautete am heutigen Dienstag von Teilnehmern des Treffens.

Der Militärschlag ziele darauf ab, "die syrische Regierung vom weiteren Einsatz von Chemiewaffen abzuhalten". Die syrische Opposition habe bei dem Treffen eine Liste mit möglichen Zielen für die Angriffe übergeben. Die westlichen Mächte hätten die Opposition aufgerufen, sich trotz der Angriffe auf die geplanten Syrien-Gespräche in Genf vorzubereiten.

Auch Großbritannien steht bereit

Die britischen Streitkräfte bereiten Notfallpläne für einen Militäreinsatz als Antwort auf den Chemiewaffeneinsatz in Syrien vor. Das gab ein Regierungssprecher am Dienstag in London bekannt. Es sei aber noch keine Entscheidung getroffen worden.

Der Sprecher sagte weiter, dass Großbritannien aus strategischen Gründen rasch auf den Chemiewaffeneinsatz in Syrien reagieren müsse. Es solle sich um eine "verhältnismäßige Antwort" handeln. Die Entscheidung, ob das Unterhaus zur Absegnung der Militärintervention aus der Sommerpause berufen werde, solle am Dienstagnachmittag bekanntgegeben werden. Premierminister David Cameron hatte am Dienstag seinen Urlaub abgebrochen und berief eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates ein.

Führende Militärs aus zehn westlichen und arabischen Staaten haben sich bei einem Treffen in Jordanien darauf geeinigt, dass ein möglicher Angriff auf Syrien nur begrenzte Ziele verfolgen sollte. Ein Angehöriger der jordanischen Armee sagte: "Es wurde entschieden, dass begrenzte Raketenangriffe die verantwortungsvollste und nachhaltigste Antwort wären, falls die internationale Gemeinschaft gezwungen werden sollte, in Syrien zu handeln."

Russland: Westen auf "einem sehr gefährlichen Pfad"

Die Lage in Syrien gefährdet auch die Beziehungen Russlands mit dem Westen. Die Regierung in Moskau lehnt eine militärische Intervention in Syrien vehement ab. "Der Einsatz von Gewalt ohne die Zustimmung des UNO-Sicherheitsrats ist eine sehr schwere Verletzung des internationalen Rechts", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag. Der Westen bewege sich auf "einem sehr gefährlichen Pfad".



Die USA haben ein Treffen mit Russland für eine politische Syrien-Lösung abgesagt. Der stellvertretende russische Außenminister Gennadi Gatilow erklärte, Russland bedauere die Absage. Er betonte, die Entscheidung sei von den USA im Alleingang getroffen worden.



Waffenlieferung aus Nordkorea abgefangen

Nordkorea hat einem Zeitungsbericht zufolge versucht, Waffen und Munition sowie Gasmasken nach Syrien zu liefern. Die Ladung sei auf einem Schiff unter libyscher Flagge losgeschickt worden, berichtete die japanische Zeitung "Sankei Shimbun" am Dienstag unter Berufung auf japanische, südkoreanische und US-Quellen.



Auf einen Hinweis der USA hin hätten türkische Behörden das Schiff in der Meerenge der Dardanellen abgefangen. An Bord seien 1.400 Gewehre und Pistolen, rund 30.000 Schuss Munition und Gasmasken entdeckt worden. Sollte sich der Bericht bestätigen, müsste Nordkorea mit neuen Sanktionen der UNO rechnen. Mehrere UNO-Resolutionen verbieten dem Land Waffenexporte. Die nordkoreanische Staatsspitze und die syrische Führung arbeiten seit mehreren Jahren militärisch zusammen.

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