Zuvor hat es für die "Wölfe" in acht aufeinanderfolgenden Spielen keinen "Dreier" gegeben, setzte es am Samstag gegen Freiburg eine 0:2-Pleite. ÖFB-Legionär Philipp Lienhart hat die Führung der Breisgauer erzielt. Van Bommel blieb nur 13 Pflichtspiele im Amt.
Am Sonntag zog Sport-Boss Jörg Schmadtke dann die Reißleine, setzte den ehemaligen Bayern-Spieler vor die Tür. Einen Tag später stellten die Wolfsburger bereits den Nachfolger vor: Michael Frontzeck. Der 57-Jährige war als Co-Trainer unter Van Bommel tätig, übernimmt nun "bis auf Weiteres" den kriselnden deutschen Bundesligisten. Frontzeck ist jedenfalls kein Trainer-Neuling, coachte bereits Borussia Mönchengladbach, Arminia Bielefeld, Alemannia Aachen, Hannover 96 oder St. Pauli.
Erst am vergangenen Mittwoch hatten die Wolfsburger in der Champions League gegen Red Bull Salzburg eine 1:3-Niederlage kassiert. Das Rückspiel in der "Königsklasse" steigt am 2. November.
Ob Frontzeck dann noch Wolfsburg-Trainer ist, ist offen. Denn Schmadtke bastelt bereits an einer Dauer-Lösung. Allen voran soll der Ex-Werder-Coach Florian Kohfeldt auf der Wunschliste ganz oben stehen. Weiters werden Dortmunds Technischer Direktor Edin Terzic sowie Ex-Schalke-Coach Domenico Tedesco gehandelt.