Vandale warf 40-Kilo-Brocken auf Südbahnstrecke

Bild: LPD Kärnten

Der Aufmerksamkeit eines Lokführers ist es zu verdanken, dass in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Zugkatastrophe verhindert wurde. Ein Unbekannter machte sich in Kärnten einen Spaß daraus, Betonbrocken auf Gleise zu werfen, groß genug, um Züge zum Entgleisen zu bringen.

Der Lokführer, der am Freitag in der Nacht seinen Zug durch Scherzweg, in der Gemeinde Pörtschach am Wörthersee steuerte, war zum Glück aufmerksam und konnte noch rechtzeitig bremsen, sonst hätte es Tote geben können. 

Aufmerksamer Lokführer schlug Alarm - Strecke sofort gesperrt

Um 22.55 Uhr bemerkte ein Lokführer auf der Südbahnstrecke Gegenstände auf den Gleisen. Er schlug Alarm, woraufhin der Notfallkoordinator der ÖBB schnell reagierte. Die Strecke wurde sofort für den Zugverkehr gesperrt, die Polizei wurde verständigt. 

17 Brocken, bis zu 40 Kilo schwer

Beim genaueren Nachschauen vor Ort, kamen die Zuständigen drauf, dass aus einem Fußgängerübergang Betonteile entfernt wurden. Insgesamt 17 Brocken warf der Unbekannte auf die darunter liegenden Schienen. Laut ÖBB erreichten die Stücke eine Größe von bis zu 40 mal 25 Zentimeter. Der Vandale stemmte dementsprechend bis zu 40 Kilo, die er dann auf den Gleiskörper fallen ließ. 
Laut ÖBB und Polizei waren die Betonbrocken groß genug, um einen Triebwagen zum Entgleisen zu bringen. 

Polizei fahndet nach Unbekanntem

Diese Tat ist kein Kavaliersdelikt und sicher kein Scherz. Dieser Meinung sind auch ÖBB und Polizei. Deshalb wird eine Anzeige wegen Vorsätzlicher Gemeingefährdung erstattet. Nach dem Täter wird gefahndet.

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