Verlassen und allein vor dem Stephansdom

Während am Montag ein halbnackter Pilot und sexy Stewardessen am Stephansplatz die Zuschauer mit einem Flashmob unterhielten, spielte sich nur Meter weiter eine herzzerreißende Hunde-Tragödie ab.

unterhielten, spielte sich nur Meter weiter eine herzzerreißende Hunde-Tragödie ab.

Der rasende "Heute.at"-Leserreporter Erich Janschitz war ganz vorne mit dabei als die türkisgekleideten Stewardessen tanzten. Was außer ihm nicht vielen Leuten auffiel: Daneben lag ein Hund geduldig mitten am Stephansplatz. Nur von seinem Herrchen oder Frauchen war weit und breit nichts zu sehen.

Das traurige Bild des Jammers war offensichtlich kein Streuner, sondern ein geliebtes Haustier, gut gepflegt und ordnungsgemäß mit Beißkorb ausgestattet. Erich Janschitz drehte eine Runde um den Block, doch der Anblick ließ ihn nicht los. Nachdem er den Graben umrundet hatte, kehrte der Leserreporter zum Stephansplatz zurück, um noch einmal nach den traurigen Hund zu sehen. Nach wie vor lag das geduldige Tier auf seinem Plätzchen zwischen den Beinen unzähliger Schaulustiger und Touristen.

Herr Janschitz vermutet, dass irgendwo in der Nähe ein ebenso verzweifelter Hundebesitzer nach seinem Liebling suchte, den er in der Menge verloren hatte.

Sollten Sie etwas über den Hund und sein Schicksal wissen, schreiben Sie bitte an online@heute.at. Wir würden uns freuen, wenn diese Geschichte gut ausgegangen wäre.

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