Vermisstes U-Boot: Neue Spur in 70 Metern Tiefe

Ein Flugzeug der US-Navy hat eine neue Spur zum verschollenen argentinischen U-Boot "ARA San Juan" geliefert.

Ob es sich bei dem Wärmefleck, der am Radarschirm eines Flugzeuges der US-Navy auftauchte, um das vermisste U-Boot "ARA San Juan" handelt, ist noch nicht klar.

Die Spur führt zu einem Punkt in 70 Metern Tiefe. Ein Mini-U-Boot ist laut Medienberichten unterwegs, um das entdeckte Objekt zu identifizieren.

Spital in Alarmbereitschaft

Im Krankenhaus der patagonischen Hafenstadt Comodora Rivadavia ist man jedenfalls schon in Alarmbereitschaft. Die Kriegsmarine hat angeordnet, vier Operationssäle freizuhalten, falls die Besatzungsmitglieder des U-Bootes eingeliefert werden müssen.

Wenig Sauerstoff

Seit 15. November ist die Funkverbindung zur "ARA San Juan" abgerissen, bei der Suche nach dem U-Boot wurde Argentinien schließlich auch von der amerikanischen Armee unterstützt.

Die Zeit wird allerdings knapp. Sollte das U-Boot nicht bald gefunden, werden die 44 Besatzungsmitglieder sterben. Die Sauerstoffreserven gehen zur Neige. Laut dem Sprecher der argentinischen Marine, Enrique Balbi, hat das Boot genug Reserven für sieben Tage.

Nimmt man an, dass die "ARA San Juan" seit 15. November nicht aufgetaucht ist, geht der Vorrat in Kürze zur Neige. Die Suchaktion ist deshalb in einer "kritischen Phase". (red)

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