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"Verrücktheiten!" Salihamidzic legt in Alaba-Poker nach

Die Fronten sind verhärtet! Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic erklärte neuerlich, im Gehalts-Poker mit David Alaba hart zu bleiben. 

Markus Weber
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Hasan Salihamidzic zeigt David Alaba die Grenzen auf.
Hasan Salihamidzic zeigt David Alaba die Grenzen auf.
Imago Images/"Heute"-Montage

Mit seiner "Piranha"-Aussage hat Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Vertrags-Poker zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem ÖFB-Star wieder Öl ins Feuer gegossen, Alaba-Berater Pini Zahavi als "geldgierig" bezeichnet. Der Konter ließ nicht lange auf sich warten. Alaba-Vater George hatte daraufhin von "schmutzigen Lügen über Gehalts- und Provisionsforderungen" gesprochen. 

"Verrücktheiten machen wir nicht"

Im "Kicker" erklärte Salihamidzic nun, auf die hohen Gehaltsforderungen des neuen Bayern-Abwehrchefs nicht eingehen zu wollen, wies Alaba deutlich in die Schranken. "Beim FC Bayern gibt es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer. Ich denke nicht, dass David selbst glaubt, er stünde über den zwei Kollegen", so der 43-Jährige. 

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    David Alaba feierte 2009 mit 17 Jahren und 114 Tagen sein Debüt für das österreichische Nationalteam. Er schaffte den Aufstieg zum unumstrittenen Star.
    David Alaba feierte 2009 mit 17 Jahren und 114 Tagen sein Debüt für das österreichische Nationalteam. Er schaffte den Aufstieg zum unumstrittenen Star.
    Gepa Pictures

    Zahavi denke in anderen Größenordnungen, erklärte Salihamidzic. "Das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen. Verrücktheiten, wie er es vielleicht aus anderen Klubs kennt, werden wir nicht machen. Und schon gar nicht in einer Zeit, wo Gewinne und Umsätze einbrechen", fügte "Brazzo" an. 

    Finales Bayern-Angebot

    Trotzdem möchte Salihamidzic, dass der ÖFB-Star bleibt "Er hat unser attraktives Angebot abgelehnt. Wir versuchen noch, ihn zu überzeugen", erklärte der Bayern-Sportboss. Allerdings soll dem Bericht zufolge der Bayern-Aufsichtsrat den Beschluss gefasst haben, beim Alaba-Gehalt nicht mehr nachzubessern. Das aktuelle Bayern-Offert soll das Letzte der Münchner gewesen sein. 

    Demnach hatte der deutsche Rekordmeister rund 17 Millionen Euro im Jahr inklusive Prämien geboten, die Alaba-Seite hatte stets 20 Millionen Euro verlangt.