Viele Österreicher zahlen zu hohe Überziehungszinsen

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Viele Österreicher haben auf ihren Girokonten einen Überziehungsrahmen und nutzen diesen auch. Die dabei zum Tragen kommenden Überziehungszinsen variieren je nach Bankinstitut von 4,6 bis 13,75 Prozent, wie das Verbrauchermagazin "Konsument" in der aktuellen Ausgabe bekanntgibt. In manchen Fällen macht sich daher ein Bankenwechsel bezahlt.

Viele Österreicher haben auf ihren Girokonten einen Überziehungsrahmen und nutzen diesen auch. Die dabei zum Tragen kommenden Überziehungszinsen variieren je nach Bankinstitut von 4,6 bis 13,75 Prozent, wie das Verbrauchermagazin "Konsument" in der aktuellen Ausgabe bekanntgibt. In manchen Fällen macht sich daher ein Bankenwechsel bezahlt.

Bei den Privatkrediten sind die Zinsen schon vor geraumer Zeit deutlich gesunken. Wer heute ein Darlehen fürs Auto oder die Wohnungseinrichtung braucht, ist ab zirka fünf Prozent dabei. Bei den Girokonten hingegen liegen die Zinssätze fürs Überziehen nach wie vor oft im zweistelligen Bereich – während für ein Guthaben meist nicht einmal ein Viertelprozent gezahlt wird. Eine Erhebung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) ergab bei den Überziehungszinsen eine Spannbreite von rund 4,6 bis 13,75 Prozent.

Bei 1.000 Euro Überziehung liegt der Unterschied zwischen teurem und günstigem Konto bei rund 90 Euro im Jahr. Wer hohe, zweistellige Zinsen bezahlt, für den kann sich ein Bankenwechsel lohnen. Der "Konsument" gibt Tipps, worauf man bei einem möglichen Kontowechsel schauen sollte.

Auf Fixkosten achten

Nicht nur die Sollzinsen, auch die regelmäßige Fixk osten können nicht unerheblich sein. Die Spannbreite bei den Kontofixkosten reicht bei der VKI-Erhebung von 0 bis 45 Euro pro Quartal. Vor all em bei Gratis-Girokonten sollte man auf mögliche Extrakosten achten.

Was braucht man wirklich?

Ein Girokonto ohne Extras gibt es fast nicht mehr. Die Kosten der Kontopakete sind stark von den inkludier ten Leistungen abhängig (z.B. wöchentliche SMS-Kontostandinfo). Was aber braucht man wirklich? Kontoüberzieher sollten vor allem auf die Sollzinsen achten, Vielreisende brauchen eine gute Kreditkarte und wer vorrangig ein günstiges Konto haben will, für den stehen gute Habenzinsen und geringe bis keine Kontoführungsgebühren an erster Stelle.

Fix oder variabel?

Mehr als jedes zweite Kontomodell sieht nach wie vor fixe Überziehungszinsen vor. Besser eine variable Verzinsung wählen, die sich den Marktgegebenheiten anpasst.

Regionale Anbieter

Bei der Suche nach der richtigen Bank sollten auch regionale Anbieter nicht außer Acht gelassen werden. Diese boten in der Erhebung sehr oft – wenn auch nicht immer – durchaus günstige Optionen.

Weitere Details zur Erhebung gibt es ab dem 21.03. im April-"Konsument" und ab sofort unter .

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