Vier Juve-Stars pfeifen auf Corona-Quarantäne

In den eigenen vier Wänden ausharren zum Schutz von anderen? So mancher Fußball-Star ist dazu offenbar nicht fähig – wie gleich vier Stars von Italiens Serienmeister Juventus Turin zeigen.

Fußball-Stars und die Corona-Quarantäne – das ist ein ganz eigenes Kapitel. Luka Jovic von Real Madrid machte lieber Party in seiner Heimat Serbien als in den eigenen vier Wänden auszuharren, Schalke-Profi Amine Harit schlug sich trotz Ausgangsbeschränkung eine Nacht in einer Shisha-Bar um die Ohren.

In Italien, Europas Epizentrum der Coronavirus-Pandemie, sorgten jetzt vier Stars von Serienmeister Juventus Turin für Kopfschütteln. Denn während sich der Rest des Landes in Isolation begeben hat, jetten Sami Khedira, Miralem Pjanic, Gonzalo Higuain und Douglas Costa quasi einfach so zu ihren Familien.

Weltmeister Khedira verließ die für 14 Tage angesetzte Isolation nach einem negativen Corona-Test für einen Heimflug nach Deutschland, Higuain setzte sich in seine Heimat Argentinien ab.

Der Angreifer erhielt eine Sondergenehmigung seines Klubs, da er sich um seine kranke Mutter in der Heimat sorgt. Um zu dieser zu kommen, musste er beim Fliegen tricksen und über Zwischenstopps in Frankreich und Spanien nach Südamerika reisen – wer direkt aus Italien kommt, erhält in Argentinien keine Landeerlaubnis mehr. Costa flog nach Brasilien, Pjanic reiste nach Bosnien-Herzegowina heim.

Die weltweite Lage als interaktive Karte:

Juves Abwehrspieler Daniele Rugani wurde als erste Profi Italiens positiv auf das Coronavirus getestet, kurz darauf legte auch Blaise Matuidi einen positiven Test ab. Und erst am Samstag kam mit Higuains Landsmann Paulo Dybala ein dritter Juve-Star hinzu. Ingesamt schickte die "Alte Dame" 121 Personen in Quarantäne – die aber für manche offenbar weniger gilt als für andere...

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