Vier Verletzte bei Flugzeug-Absturz in Zell am See

In Salzburg ist am Sonntagabend kurz vor 19 Uhr ein einmotoriges Propellerflugzeug abgestürzt. In der in Tschechien registrierten Maschine waren vier Menschen, die bei dem Absturz alle eingeklemmt und schwer verletzt wurden.

Das Flugzeug war am Flugplatz in Zell gestartet, aber kam nicht richtig in die Höhe. Es schlitterte über eine Wiese und wurde erst von der Böschung neben der Pinzgauer Bundesstraße (B 311) abgebremst, wie Rot-Kreuz-Einsatzleiter Bernd Hirschbichler der "APA" erklärte.

Brand im Motorraum

Das Flugzeug war eine einmotorige Propellermaschine des Typs PA 28. Die vier Tschechen, die im Flugzeug saßen, waren auf dem Heimweg, als die Komplikationen eintraten. Nachdem das Flugzeug 300 Meter weggeschlittert und unsanft gestoppt wurde, brach ein Brand im Motorraum aus.

Passanten löschten den Brand noch bevor die Feuerwehr eintraf. Zur Sicherheit löschten die Florianis mit reichlich Schaum, um ein neuerliches Feuer zu verhindern. Die Insassen waren im Flugzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Ein Mann wurde schwer verletzt, ein Hubschrauber brachte ihn ins UKH Salzburg. Die leichten Verletzungen der anderen drei Insassen, ein Mann und zwei Frauen, wurden in den Spitälern Schwarzach und Zell am See behandelt.

Die Polizei barg in der Nacht das Wrack, nun wird die Absturzursache untersucht.

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