Viertel Zwei plant weitere Wohnungen und Büros

Bild: IC Projektentwicklung

Viertel Zwei - das Business-Viertel im 2. Wiener Gemeindebezirk, erweitert seine Flächen und wird bis 2020/2021 um ca. 1.000 Wohnungen, ca. 50.000 m² - 80.000 m² Büroflächen und etwa 300 Studentenapartments bis 2016/17 vergrößert. Kritik an dem Deal zwischen der Gemeinde und der Errichtungsfirma wurde schon im Vorfeld laut, wie der "Falter" berichtet.

Viertel Zwei - das Business-Viertel im 2. Wiener Gemeindebezirk, erweitert seine Flächen und wird bis 2020/2021 um ca. 1.000 Wohnungen, ca. 50.000 m² - 80.000 m² Büroflächen und etwa 300 Studentenapartments bis 2016/17 vergrößert. Kritik an dem Deal zwischen der Gemeinde und der Errichtungsfirma wurde schon im Vorfeld laut, wie der "Falter" berichtet.

Die IC Projektentwicklung GmbH arbeitet an seiner Fortsetzung, dem Viertel Zwei Plus. Auf rund 80.000 m² Grundstücksfläche sollen weitere Büro- und Wohngebäude inmitten eines frei zugänglichen Stadtquartiers entstehen.

Kritik an Deal

Zu diesem Zweck verkaufte die Gemeinde Wien die dafür vorgesehenen Grundstücke im Jahr 2011 an die Privatfirma IC Projektentwicklung, wie der Falter berichtet.

Der Preis für die Trabrennbahn-Gründe soll laut dem Bericht insgesamt rund 60 Millionen Euro betragen. Allein diese Summe bezeichnen Kritiker schon als viel zu niedrig für die großen Gründe. Aber auch diese 60 Millionen müsse die IC nicht zahlen. Denn die Stadt übernehme hohe Kosten, etwa für Sanierungen. Bis jetzt habe die IC laut Falter nur sieben Millionen vom Kaufpreis gezahlt, der Rest fließe erst nach Abschluss des Bauprojekts.

Vor dem Verkauf der Gründe warnten Rathausbeamte die Chefs der Wien-Holding deshalb vor einem äußerst geringen Kaufpreis. Das zeigt ein Aktenvermerk von 2007, der dem "Falter" exklusiv vorliegt.  Der geplante Verkauf bedürfe einer "Korrektur bzw. Auflösung", heißt es. Es könnte durch die Zusatzkosten für die Stadt sogar "ein deutlich negativer Kaufpreis" herauskommen - die Gemeinde könnte also für die lukrativen Gründe gar draufzahlen. Die Beamten rieten damals, "das Vertragsverhältnis wegen Irrtums anzufechten", heißt es in der Stadtzeitung. Der Verkauf wurde aber wie geplant durchgezogen.

Geplant ist die Bebauung von zwei Gebieten: an der Trabrennbahnstraße sowie an der Meiereistraße. Noch in diesem Frühjahr startet ein Architekturwettbewerb für die Trabrennbahnstraße. Baubeginn ist für Mitte 2015, die Fertigstellung für 2016/17 geplant. Für das Gebiet an der Meiereistraße startet der Architekturwettbewerb in zwei Jahren, Baubeginn für dieses Planungsgebiet ist 2017. Fertiggestellt soll dieses Projekt 2020/21 sein.

Eingebettet zwischen Messe Wien Neu, dem neuen Campus der Wirtschaftsuniversität Wien, der Trabrennbahn Krieau und dem Ernst-Happel-Stadion, stellt das "Viertel Zwei" seit 2009/10 einen der erfolgreichsten Wohn- und Bürobaukomplexe der Bundeshauptstadt dar.

Das Viertel Zwei besteht jetzt schon aus 80.000 m² Büroflächen mit international und nationalen Großunternehmen als Mieter wie zb OMV, Unilever, Baxter, Xerox, Johnson&Johnson, DB Schenker, Sandoz, Novartis etc. Weitere "Bewohner": das 4* Business Hotel Courtyard by Messe Wien, ein Wohngebäude (STELLA ZWEI) mit 78 Wohnungen Jetzt sollen neue Wohnungen, Büros und noch mehr Platz für Studenten entstehen.

Planungsgebiet 1: "Trabrennstraße" (PG1)

Angrenzend an das Courtyard by Marriott Hotel entlang der Trabrennstraße und somit direkt gegenüber des Campus WU Neu befindet sich die erste Erweiterungsfläche.

Grundstücksgröße ca. 37.000 m²

Bruttogeschossfläche ca. 70.000 m²

Gebäudehöhen zwischen 12 m (Tribünen) und 35 m (Courtyard by Marriott) dem Umfeld angepasst.

Bebauungsdichte nach Vorbild VIERTEL ZWEI - bereits gelebte qualitätsvolle Stadtentwicklung anstatt Flächen-Maximierung. Aufgelockerte Bauweise mit Durchlässigkeit durch Wahrung wichtiger Sichtachsen.

Grüne Urbanität durch architektonische Qualität der Gebäude, umfassendes Grünraumkonzept und Autofreiheit.

 


Planungsgebiet 2 "Meiereistraße" (PG2):

Der zweite Entwicklungsschritt erfolgt in Richtung Osten im Bereich der heutigen Stallungen des Trabrennvereins.

Hier geht es vor allem um die organische Integration in das historische Umfeld, denn der Wiener Trabrennverein und seine Stallungen sollen am Standort erhalten werden und ihr Betrieb aufrecht bleiben.

Grundstücksgröße ca. 44.000 m²

Bruttogeschossfläche ca. 130.000 m²

Hochpunktstandort: Die Höhenentwicklung wird sich an Umgebung und infrastrukturellen Voraussetzungen orientieren und zwischen 28 m (Wohnhaus STELLA ZWEI) und 120 m (Hochpunkt an der Meiereistraße bei der U-Bahn Station Stadion) liegen.

Ausgewogener Nutzungsmix zwischen Wohnen, Büro und Infrastruktur.

Denkmalschutz: Die denkmalgeschützten Stallungen des Wiener Trabrennvereins sollen in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt zum Teil mittels neuer Nutzungskonzepte wiederbelebt und in das Stadtentwicklungsgebiet integriert werden.


 

 

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