Vorschau und mögliche Aufstellungen der 12. Runde

Nach der sehr erfolgreichen Länderspiel-Pause mit zwei Siegen für das ÖFB-Team gegen Moldawien und Montenegro geht es wieder mit der Bundesliga weiter. Salzburg will gegen Ried die Jagd auf den WAC fortsetzen, Rapid empfängt die Admira. Die Austria muss zu Aufsteiger Altach, während Tabellenführer WAC den SV Grödig zum Tanz bittet. Abgeschlossen wird die 12. Bundesliga-Runde mit dem Spiel zwischen Wiener Neustadt und Sturm Graz. Alle Infos und die möglichen Aufstellungen in der großen Bundesliga-Vorschau.

Nach der sehr erfolgreichen Länderspiel-Pause mit zwei Siegen für das weiter. Salzburg will gegen Ried die Jagd auf den WAC fortsetzen, Rapid empfängt die Admira. Die Austria muss zu Aufsteiger Altach, während Tabellenführer WAC den SV Grödig zum Tanz bittet. Abgeschlossen wird die 12. Bundesliga-Runde mit dem Spiel zwischen Wiener Neustadt und Sturm Graz. Alle Infos und die möglichen Aufstellungen in der großen Bundesliga-Vorschau.

Red Bull Salzburg - SV Ried

Die  spätsommerliche Krise  hat bei Meister Salzburg Spuren hinterlassen. Nicht nur in der Bundesliga-Tabelle, in der die "Bullen" auf Rang zwei zurückgefallen sind, sondern auch punkto Spielphilosophie. "Es ist wichtig, einen Plan B zu haben, nicht nur ein System spielen zu können", erklärte Trainer Adi Hütter vor dem Match der 12. Runde am Samstag daheim gegen die SV Ried.

Im August und September waren die Salzburger fünf Partien sieglos geblieben, dabei hatte es gleich vier Niederlagen und das gesetzt. Für Hütter und Co. Grund genug, um umzudenken. "Das 4-2-2-2 ist der Mannschaft in Fleisch und Blut übergegangen. Fakt ist, dass sich viele Gegner darauf eingestellt haben. Deswegen müssen wir einfach flexibler werden. Ich bin der Überzeugung, dass man da auch umdenken muss", berichtete Hütter.

An den Grundprinzipien des Salzburger Powerfußballs soll das aber nichts ändern. "Die Prinzipien, nach vorne zu verteidigen, den Ball schnell zurückzuerobern, das verändert diese Spielanlage nicht", sagte Hütter. Der Großteil seines Kaders war in den vergangenen zwei Wochen im Nationalteameinsatz, der Rest der Truppe absolvierte die Trainings gemeinsam mit dem Partnerclub FC Liefering.

Salzburg, Red-Bull-Arena, Samstag, 16.00 Uhr, SR Kollegger

Bisheriges Saisonergebnis: 2:0 (a)

Saisonergebnisse 2013/14: 5:0 (a), 4:0 (h), 3:1 (a), 4:0 (h).

Salzburg: Gulacsi - Ankersen, Hinteregger, Ilsanker, Ulmer - Lazaro, Kampl, Keita, Sabitzer - Bruno, Soriano

Ersatz: Walke - Schmitz, Alan, C. Leitgeb, Ramalho, Schiemer, Laimer

Es fehlen: Vorsah, Berisha, Rodnei, Schwegler, Quaschner (alle verletzt)

Ried: Gebauer - Möschl, Janeczek, Pichler, Burghuber - Walch, Elsneg, Perstaller, Streker, Murg - Thomalla

Ersatz: Höbarth - Reifeltshammer, Mayr, Schneider, T. Fröschl, Vastic, Ziegl

Fraglich: Streker (angeschlagen)

Es fehlen: Lainer (gesperrt), Kragl, Baumgartner, Trauner (alle verletzt)

Die Vorschau zu Rapid gegen Admira auf der nächsten Seite:

Rapid Wien - Admira Wacker

Rapid kehrt voller Zuversicht in den Alltag der fortsetzen.

Trainer Zoran Barisic zeigte sich optimistisch, dass die Aufwärtstendenz der vergangenen Wochen anhält. "Weil der Charakter der Mannschaft und die Gruppendynamik stimmt, und die Art und Weise, wie die Spieler mit der Konkurrenzsituation innerhalb des Kaders umgehen", erklärte der Wiener.

Allerdings warte auf seine Truppe ein äußert unangenehmer Gegner, betonte Barisic. "Die Admiraner werden sicher versuchen, etwas auszutüfteln, um gegen uns etwas zu holen", vermutete der 44-Jährige. Tatsächlich spekulieren die Admiraner offenbar mit dem Wechsel zu einer Abwehr-Dreierkette. "Wir müssen schauen, dass wir gegen Rapid im Zentrum besser stehen als zuletzt", forderte Trainer Walter Knaller in diesem Zusammenhang.

Der Rapid-Coach sinnt auf Revanche für das seiner Meinung nach unglückliche mit der Admira in Maria Enzersdorf. "Dieses Match hätten wir gewinnen müssen. Das haben wir noch immer im Kopf, dementsprechend motiviert sind wir."

Wien, Ernst-Happel-Stadion, Samstag, 18.30 Uhr, SR Ouschan

Bisheriges Saisonergebnis: 1:1 (a)

2013/14: 0:2 (a), 4:2 (h), 1:2 (a), 0:0 (h)

Rapid: Novota - Pavelic, Sonnleitner, Dibon, Schrammel - Petsos, Schwab - Schaub, S. Hofmann, F. Kainz - Beric

Ersatz: Maric - Stangl, M. Hofmann, Wydra, Grahovac, Schobesberger, Grozurek, Prosenik

Es fehlen: Alar (rekonvaleszent nach Mittelfußknochenbruch), Behrendt (Mittelfußknochenbruch), Kuen (Adduktorenverletzung), Schimpelsberger (Kreuzbandriss)

Fraglich: Wydra (Schlag auf Schienbeinkopf)

Admira: Leitner - Ebner, Windbichler, Katzer - Zwierschitz, Lackner, Auer - Ouedraogo, Knasmüllner, Bajrami - B. Sulimani

Ersatz: Kuttin - Schößwendter, Wessely, R. Schicker, Egho, Wostry, Yavuz

Es fehlen: Toth (Einriss der Hüftgelenkskapsel), Sax (nach Schulteroperation noch nicht im Kader), Schachner (Achillessehnenprobleme), T. Weber (nach Knieverletzung noch nicht im Kader), Domoraud (Muskelverletzung), Burusic (Patellaluxation), Thürauer (Seitenbandzerrung)

Alle Infos zu WAC gegen Grödig auf der nächsten Seite:

WAC - SV Grödig

Seit mehr als einem Monat steht der Wolfsberger AC an der Spitze der . Dietmar Kühbauer sorgt aber weiter für Bodenhaftung beim Sensationsteam. "Die Situation ist schön, aber die Welt steht nicht Kopf wegen uns. Dass die BBC jeden Tag bei mir anruft, so ist es noch nicht", meinte der WAC-Trainer vor dem Heimmatch der 12. Runde am Samstag gegen Grödig.

In der ließ Kühbauer verstärkt im körperlichen Bereich arbeiten, das 3:3 in einem Testmatch gegen den italienischen Serie-A-Club Udinese verlief vielversprechend. An der Favoritenrolle des WAC im Match gegen die achtplatzierten Grödiger gibt es zwar nichts zu rütteln, doch von einem Selbstläufer sei man laut Kühbauer weit entfernt.

"Wer sich von der aktuellen Tabellensituation täuschen lässt, der ist sehr schlecht beraten. Grödig hat viele Spiele verloren, die man leicht auch gewinnen hätte können. Das wird ganz sicher keine leichte Sache", meinte Kühbauer. Der Burgenländer wünscht sich, dass seine Truppe dort weitermacht, wo sie beim jüngsten 2:0-Auswärtserfolg gegen die Wiener Austria aufgehört hat.

Wolfsberg, Lavanttal-Arena, Samstag, SR Dintar

Bisheriges Saisonergebnis: 2:0 (a)

Saisonergebnisse 2013/14: 3:4 (a), 1:1 (h) 0:3 (a), 1:2 (h).

WAC: Kofler - Standfest, Sollbauer, Rnic, Palla - M. Weber, Hüttenbrenner - Wernitznig, P. Zulj, Jacobo - Silvio/Simon

Ersatz: Dobnik - Kerhe, Putsche, Baldauf, Drescher, Seebacher, Schwendinger

Fraglich: Silvio (angeschlagen)

Es fehlt: Trdina, Tschernegg, Seidl (alle verletzt)

Grödig: C. Stankovic - Potzmann, Maak, Strobl, Martschinko - Brauer, Völkl - Huspek, Nutz, Schütz - Reyna

Ersatz: Strasser - Djuric, R. Wallner, Karner, Emmanuel, Goiginger, Hart, Handle

Fraglich: Emmanuel (späte Rückreise vom nigerianischen Nationalteam)

Es fehlen: Strauss, Cabrera, Tomi, Gschweidl, Schubert, Adilovic (alle verletzt), Boller (Vertrag aufgelöst)

Die Vorschau zu Altach gegen Austria auf der nächsten Seite:

SCR Altach - Austria Wien

Aufsteiger Altach freut sich auf Festwochen in der , Wolfsberger AC, Rapid und Salzburg. "Wir sind Vierter und wir haben uns diesen Platz auch verdient", meinte Trainer Damir Canadi selbstbewusst. "Aber wir wissen auch, was da in den kommenden Wochen auf uns zukommt", sagte der 44-Jährige.

Dementsprechend bestimmt vor der Partie der 12. Runde am Samstag  daheim gegen die Austria ein Mix aus Euphorie und Realismus die Gefühlslage. "Wir gehen locker und entspannt in diese Herausforderungen. Und wir schauen in der Tabelle nach oben. Aber die Austria ist halt immer noch die Austria", meinte Canadi, der im Laufe seiner Spielerkarriere auch ein einziges Pflichtspiel für die Austria absolviert hat.

Am 27. Mai 1989 unterlag Canadi an der Seite von Herbert Prohaska, Peter Stöger oder Andreas Ogris dem Sportclub in Wien-Dornbach 1:3. Mehr als 25 Jahre später kommen die Altacher Fans in den kommenden Wochen voll auf ihre Rechnung, die Partien gegen Austria, Rapid und Salzburg stehen nämlich allesamt daheim auf dem Programm.

Die Austria hat bei der Fahrt ins Ländle neue Wege beschritten. Erstmals seit 15 Jahren reisten die Violetten wieder mit dem Zug zu einem Match. Nicht mit dabei war u.a. Mittelfeldaufräumer James Holland, der mit einer Knöchelverletzung vom australischen Nationalteam nach Wien zurückkehrte. Vollgepumpt mit Selbstvertrauen ist hingegen Austrias Neo-Stürmer Israels gegen Zypern (2:1) und Andorra (4:1) insgesamt vier Mal traf.

Altach, Cashpoint-Arena, Samstag, SR Drachta

Bisheriges Saisonergebnis: 0:0 (a)

Keine Saisonergebnisse 2013/14.

Altach: Kobras - Lienhart, Pöllhuber, Ortiz, Gercaliu - Salomon, Roth, Prokopic, Tajouri - Seeger, Aigner

Ersatz: Lukse - Kovacec, Pecirep, Schreiner, Luxbacher, Martinovic (von den Amateuren aufgestiegen), Jäger

Es fehlen: Ngwat-Mahop, Zwischenbrugger (beide gesperrt), Zech, Netzer (beide verletzt)

Austria: Lindner - Stryger Larsen, Sikov, Rotpuller, Suttner - Meilinger, A. Grünwald, M. Leitgeb, Mader, Royer - Damari

Ersatz: Hadzikic - Kamara, Th. Salamon, Ramsebner, Ortlechner, F. Koch, Horvath

Es fehlen: Kienast, De Paula, Gorgon, Holland (alle verletzt)

Die Vorschau zu Wiener Neustadt gegen Sturm Graz auf der nächsten Seite:

Wiener Neustadt - Sturm Graz

Nach vier Niederlagen in Serie empfängt -Schlusslicht Wiener Neustadt am Sonntag in der 12. Runde Sturm Graz. Die Steirer zählen zu den Lieblingsgegnern der Niederösterreicher, von den jüngsten zwölf Ligaduellen gingen sieben an den Außenseiter. "Es wird ein schwieriges Spiel. Aber nicht nur für uns, sondern auch für Sturm", versprach Wr. Neustadt-Coach Heimo Pfeifenberger.

Wr. Neustadt hat sich in der Länderspielpause verstärkt, neu im Team ist der kroatische Innenverteidiger Adam Susac. Der 25-Jährige ist laut Pfeifenberger bereits eine Überlegung für die Startelf.

"Wir haben in jedem Spiel sehr positive Phasen. Wir müssen uns aber zweikampfstärker, entschlossener und effizienter präsentieren", forderte Pfeifenberger vor der Partie gegen die Grazer. Vor allem die schwache Zweikampfquote liegt dem Chefcoach im Magen.

Stadion Wiener Neustadt, Sonntag, SR Muckenhammer

Bisheriges Saisonergebnis: 2:4 (a)

Saisonergebnisse 2013/14: 1:3 (h), 3:2 (a), 2:1 (h), 2:1 (a).

Wr. Neustadt: Schierl - Pollhammer, Sereinig, Deutschmann, Prettenthaler - Freitag, O'Brien - Osman Ali, M. Koch, Dobras - Rauter

Ersatz: Vollnhofer - Ranftl, Mimm, Ebenhofer, Schöpf, Mally, Denner, T. Kainz, Maderner, Tieber

Es fehlt: J. Salamon (verletzt)

Sturm: Gratzei - Todorovski, Spendlhofer, Barbaric, Klem - Piesinger, Hadzic - Schick, Beichler, Schloffer - Djuricin

Ersatz: Pliquett - Lovric, Schmerböck, Schnaderbeck, Akiyoshi, Tadic, Offenbacher

Es fehlen: Stankovic, Madl (beide gesperrt)

Fraglich: Offenbacher (krank)

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