VW-Opfer darf Auto zurückgeben

Bild: Volkswagen

Der Skandal um manipulierte Abgas-Werte bei Volkswagen: Jetzt gibt es ein erstes Urteil, bekam ein Oberösterreicher vor Gericht Recht, darf seinen gekauften VW Touran zurückgeben.

Der Skandal um manipulierte Abgas-Werte bei Volkswagen: Jetzt gibt es ein erstes , ein Oberösterreicher bekam vor Gericht recht, er darf seinen gekauften VW Touran zurückgeben.
Der Oberösterreicher hatte 2014 einen VW Touran gekauft - im Glauben, dass die angegebenen Abgaswerte mit den tatsächlichen übereinstimmen. Nach Bekanntwerten, dass VW mit Computertechnik trickste, um die Abgaswerte künstlich niedrig zu halten, klagte der Käufer seinen VW-Händler. Denn: "Hätte er von der verbauten Manipulationssoftware gewusst, hätte er das Auto nicht gekauft", steht im Urteil.

Das Landesgericht Linz gab dem Oberösterreicher nun recht. Der Händler habe den Käufer nicht über das Vorhandensein der Software aufgeklärt und dadurch "den Irrtum durch Unterlassen adäquat veranlasst", so das nicht rechtskräftige Gerichtsurteil, das der Anwalt des Klägers, , auf seiner Homepage veröffentlicht hat.

Heißt nun im Klartext: Der Käufer darf seinen Touran zurückgeben. Allerdings: Statt des Kaufpreises von 31.750 Euro bekommt er nur 25.000 Euro. Weil er ja den Wagen schon zwei Jahre gefahren hat. Gegen die Höhe der Rückerstattung will der Kläger aber nun in Berufung gehen.

 

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