In diesem Ort bekam die FPÖ nur 5 Prozent

So hat Oberösterreich gewählt.
So hat Oberösterreich gewählt.Bild: Land OÖ
Die EU-Wahl ist geschlagen. "Heute" hat sich die Ergebnisse in Oberösterreich ganz genau angesehen und einige sehr interessante Details entdeckt.
Es war am Sonntag schon sehr schnell klar, die ÖVP wird auch in Oberösterreich die klare Nummer eins (35,9 Prozent). Ein Miniplus von 0,1 Prozent konnte die SPÖ verbuchen, die auf 24,51 Prozent kam. 1,6 Prozent büßte die FPÖ ein, sie lag bei 18,94 Prozent. Die Grünen erreichten 12,46 Prozent, die Neos 6,73 Prozent.

Spannend sind allerdings auch die Ergebnisse auf Gemeindeebene.

> So waren etwa die Menschen in Geinberg (Bez. Ried in Innkreis) die Wahlmuffel im Land. Nur 36,63 der insgesamt 1.054 Wahlberechtigten gingen zu den Urnen.

> Ganz anders in Mayrhof (Bez. Schärding): Da gaben 175 der gerade einmal 249 Wahlberechtigten ihr Stimme ab, das sind satte 70,28 Prozent – Bestwert im Bundesland.

> Die ÖVP feierte nicht nur auf Landesebene einen Erfolg. Die absolute VP-Hochburg ist Kaltenberg (Bez. Freistadt). Unglaubliche 73,57 Prozent der Wähler entschieden sich für die ÖVP. Das sind 343 Personen der 497 Wahlberechtigten.

> Das schlechteste Ergebnis fuhr die VP in Hallstatt (Bez. Gmunden) ein, da kam man auf nur 20,54 Prozent der Stimmen.

> Die klare Nummer eins mit 50,15 Prozent ist die SPÖ hingegen in Obertraun (Bez. Gmunden), auch in Hallstatt (ebenfalls Bez. Gmunden) kam man auf genau 50 Prozent der Stimmen.

> Ganz im Gegensatz zu Mörschwang (Bez. Ried im Innkreis), da gaben nur 3,03 Prozent der Wahlberechtigten der SPÖ ihre Stimme.

> Mit 41,41 Prozent holte die FPÖ in St. Georgen am Fillmannsbach (Bez. Braunau) ihr bestes Ergebnis. Allerdings verloren die Freiheitlichen gegenüber 2014 fast 6 Prozent.

> In Obertraun (Bez. Gmunden) gab es dafür nur 5,04 Prozent für die Blauen.



CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. > Die Grünen wiederum konnten vor allem im Bezirk Urfahr-Umgebung punkten. In Ottensheim kam man auf 27,28 Prozent, in Puchenau auf 22,97 Prozent. Nur 2,1 Prozent gab es hingegen in Kaltenberg (Bez. Freistadt).

> Mit 13,33 Prozent der Wählerstimmen konnten die Neos in Mörschwang ihr bestes Ergebnis holen. In Nebelberg (Bez. Rohrbach) waren es hingegen nur 1,02 Prozent der Wähler, die Pink wählten.

> Bei den Vorzugsstimmen ist Angelika Winzig von der ÖVP weit vorne. Sie bekam fast 70.000 Stimmen, ist damit auch bundesweit ganz vorn dabei.



(gs)

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