Warnung an alle Autofahrer vor dieser tödlichen Gefahr

In der Sonne abgestellt können sich Autos schnell aufheizen. Im Bild: ein voller Parkplatz bei der Drachenwand am Mondsee. Symbolbild
In der Sonne abgestellt können sich Autos schnell aufheizen. Im Bild: ein voller Parkplatz bei der Drachenwand am Mondsee. SymbolbildGetty Images
Die erste Hitzewelle des Jahres soll die Temperaturen in Österreich bis auf 37 Grad hochtreiben. Autos können dabei zur tödlichen Gefahr werden.

Die Sommerhitze macht Autos schnell zur Todesfalle: Immer wieder wird der ÖAMTC zu Hilfe gerufen, wenn Kinder unabsichtlich im Auto eingesperrt werden. Alleine in der letzten Woche hatte der Club innerhalb von drei Tagen gleich zwei derartige Einsätze.

Besonders in den nächsten Tagen ist Vorsicht geboten, denn die erste Hitzewelle dieses Jahres heizt Österreich auf bis zu 37 Grad auf – bei solch extremen Temperaturen erreicht die Luft in einem Fahrzeug schnell mal Sauna-Klima.

In einem Pkw kann es selbst bei geöffnetem Fenster innerhalb von kurzer Zeit bis zu 70 Grad heiß werden!

Leider kommt es auch immer wieder vor, dass Menschen ihre Kinder oder Haustiere bewusst alleine im Auto lassen, um "nur kurz" etwas zu erledigen. "Selbst bei kurzen Besorgungen gilt: Kinder und Haustiere niemals alleine im heißen Auto lassen, selbst wenn das Fenster etwas geöffnet bleibt", warnt ÖAMTC-Expertin Marion Seidenberger am Mittwoch.

Auch für Hunde kann ein Auto bei Sommerhitze zur Todesfalle werden.
Auch für Hunde kann ein Auto bei Sommerhitze zur Todesfalle werden.Getty Images / iStockphoto / Veronika Dvořáková

"Das ist sehr gefährlich. Bereits wenige Minuten in einem in der Sonne abgestellten Fahrzeug können ausreichen, damit ein Kleinkind oder Baby kollabiert. Die Hitze birgt eine große Gefahr und kann im schlimmsten Fall tödliche Konsequenzen haben."

Passanten ruft Seidenberger zu Zivilcourage auf: Beobachtet man an heißen Sommertagen Tiere oder Kinder, die im Fahrzeug eingesperrt sind, sollte man sich zunächst nach den Eltern umsehen und in der Umgebung und in naheliegenden Geschäften nachfragen, ob Betreuungspersonen in der Nähe sind oder jemand etwas beobachtet hat. Nach der ersten Abschätzung der Gefahrensituation ist umgehend die Polizei zu verständigen.

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