Warum Dominic Thiem "ein bissl einen Klopfer" hat

Martin Huber über die Reise des Dominic Thiem an die Tennis-Weltspitze
Martin Huber über die Reise des Dominic Thiem an die Tennis-Weltspitzepicturedesk
Dominic Thiem ist in der Tennis-Welt ganz oben angekommen! "Heute"-Reporter Martin Huber über die Reise vom hyperaktiven Kind zum US-Open-Sieger.

Es war ein Griechenland-Urlaub der Familie Thiem im Jahr 1997. Dominic war vier und „ein bissl hyperaktiv“, wie mir sein Vater Wolfgang einmal erzählte. „Wir gingen am Meer entlang. Dominic simulierte eine Stunde lang Vorhandschläge in der Luft. Die Leute dachten sicher: ,Der hat ein bissl einen Klopfer.‘“

Hyperaktiv war Thiem auch in der Nacht nach seinem größten Sieg. „Ich habe keine einzige Sekunde schlafen können.“ Zuvor schrieb Thiem um 2.19 Uhr unserer Zeit Sportgeschichte. Dass da noch mehr kommt, vermuten jetzt auch jene, die bei 2:6, 1:5 ins Bett schlichen.

Thiem gehört die Zukunft, weil er die richtigen Kreuzungen in seiner Karriere nahm.Langzeittrainer Günter Bresnik gab ihm Waffen mit auf den Weg. Er lernte dort aber auch die Lust des Leidens. Er lernte das Aufstehen. Wie gut er darin ist, zeigte er im Finale. Nichts ging leicht, aber Thiem räumte jeden Prügel, der sich vor ihm auftürmte, aus dem Weg. Mit Mut und mit Herz.

„Er wird die Nummer 1“, sagt Bresnik heute. „Er ist der Beste der neuen Generation.“  Das liegt auch daran, dass er jetzt sein eigener Chef ist – und sich sein Reifeprozess zuletzt dramatisch beschleunigte

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