Warum Prada mit Adidas gemeinsame Sache macht

Luxuslabels setzen auf Sportbrands, um Kunden zu gewinnen – so neuerdings auch Prada mit Adidas. Leider ist die Kollabo-Kollektion nur mäßig kreativ.
Kollaborationen zwischen Brands sind nichts Neues. Sie sind ein einfacher Weg, eine breite Masse anzusprechen und neue Kunden zu generieren. Meistens sind daran Labels beteiligt, die ähnliche Kunden und Produkte haben. Dies scheint sich nun aber vermehrt zu ändern.

High Fashion Brands, die ihr Image verjüngen und moderner wahrgenommen werden möchten, gehen Partnerschaften mit hippen Street- oder Sportbrands ein. So geschehen vor zwei Jahren, als die gemeinsame Kollektion von Louis Vuitton und dem Hypelabel Supreme innert Rekordzeit ausverkauft und später nur noch für horrende Summen auf Verkaufsplattformen erhältlich war.

Prada für die Masse

Prada wagt nun den Versuch, es Louis Vuitton gleich zu tun. Am 4. Dezember erscheint die Kollektion aus der Zusammenarbeit mit Adidas: Ein auf 700 Stück limitierter, weißer Superstar-Sneaker und eine dazugehörige Bowling Bag. Nicht gerade revolutionär, doch Prada ermöglicht so den Leuten, ein Stück Luxus zu besitzen. Wie viel man aber wirklich hinblättern muss für den weißen Sneaker, ist noch nicht bekannt.

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Und die nächste Collabo steht schon an – zumindest wenn man der Gerüchteküche glaubt. Vor kurzem leakten Bilder, die eine Zusammenarbeit von Dior und der Streetwear-Brand Stussy verkündeten. Kim Jones, der Menswear-Designer des Pariser Modehauses, soll zudem auch mit Nike zusammenspannen. Insider glauben, dass im Juni 2020 ein Dior Air Jordan für knappe 2.000 Dollar auf den Markt kommen soll. Es bleibt also aufregend.

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