Wegen Rauchverbots kommt Shisha nun per App

Weil in seinem Lokal nicht mehr gepafft werden darf, liefert ein Wiener Gastronom seinen Gästen die Wasserpfeifen direkt nach Hause.

Seit November gilt in der Gastro das Rauchverbot – für viele Shisha-Bars ein Todesurteil. Aufgeben kommt für Hardi M. (30) trotz Umsatzrückgängen aber nicht in Frage. Der Geschäftsführer des Lokals "Deuces" in der Wiener Innenstadt sucht mit moderner Technik einen Ausweg aus der Krise: Über die gleichnamige App für iPhone und Android bestellen Kunden die Wasserpfeifen jetzt direkt zu sich nach Hause.

Ab 25 Euro ist eine Shisha über die "Deuces Home"-Anwendung zu haben, geliefert wird nach 16 Uhr im Wiener Stadtgebiet. Pro Wasserpfeife im Paket enthalten: Ein Kopf mit Geschmack nach Wahl, sechs Kohlen samt Grill, mehrere Hygiene-Mundstücke und ein Getränk. Tabak ist aus rechtlichen Gründen nicht inkludiert, stattdessen gibt's beschichtete Dampfsteine ohne Nikotin. Binnen 24 Stunden wird die Shisha dann wieder vom "Deuces"-Personal abgeholt, gegen eine Gebühr kann die Frist auf mehrere Tage verlängert werden.

Erstes Feedback positiv

Ob der Lieferdienst den Umsatzrückgang von etwa 40 Prozent wettmachen kann, muss sich erst zeigen. Das erste Feedback ist nach drei Wochen Betrieb jedenfalls durchwegs positiv. "Unsere Kunden sind ganz quer durch die Bank von Studenten bis Familien und ältere Leute", so Hardi M. Oft werde sogar der Lieferant gefragt, ob er mitrauchen wolle, lacht der 30-Jährige. "Da merkt man, dass die Shisha etwas sehr Soziales ist."

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