Von 31. Oktober bis 12. November verhandeln 197 Staaten auf der Weltklimakonferenz (COP 26, Conference of the Parties, es ist der 26. Gipfel) im schottischen Glasgow darüber, wie sie das Pariser Klimaschutzziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, doch noch erreichen können. Österreich ist durch Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne), die mit dem Zug anreist, vertreten. Hauptstreitpunkt: die Finanzierung des Klimaschutzes.
"Das Wichtigste bei der Klimakonferenz in Glasgow ist, den Startschuss für die Aufholjagd zu geben", sagt Global-2000-Klimasprecher Johannes Wahlmüller. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, müssen die Staaten raschest auf die CO2-Bremse treten. Denn derzeit steigen die Emissionen noch.
Auch wenn viel Prominenz zum Gipfel anreisen wird, wichtige Player wie China (einer der weltgrößten CO2-Produzenten) und Russland fehlen. Dafür kommen US-Präsident Joe Biden (führte sein Land wieder in das Klimaschutzabkommen) und Ex-Präsident Barack Obama. Angesagt haben sich auch Klimakämpferin Greta Thunberg, Prinz Charles mit Ehefrau Camilla sowie Prinz William und Herzogin Kate.