Wetter

Oster-Wetter in Österreich – von Schneefall bis Hitze

Das Wetter zu Ostern fällt in Österreich von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich aus – von Schneefall bis Sommerhitze war alles schon dabei.

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Zu Ostern durfte sich Österreich in der Vergangenheit bereits über Schnee freuen – heuer auch?
Zu Ostern durfte sich Österreich in der Vergangenheit bereits über Schnee freuen – heuer auch?
EXPA / APA / picturedesk.com (Symbolbild)

Das Osterfest findet jährlich zwischen dem 22. März und dem 25. April statt. Genauso variabel wie das Datum gestaltet sich auch das Wetter, wobei das Datum nicht der einzige Grund dafür ist: Einerseits befinden sich zu dieser Jahreszeit im hohen Norden nämlich noch sehr kalte Luftmassen (die arktische Meereisfläche erreicht im März ihre maximale Ausdehnung), welche bei passender Großwetterlage bis nach Österreich gelangen. Andererseits können bei einer südwestlichen Strömung bereits sehr milde Luftmassen aus Nordafrika zu uns gelangen, welche bei dem bereits hohen Sonnenstand vor Ort nochmals erwärmt werden.

Die Meereisausdehnung nimmt meist ab April wieder ab.
Die Meereisausdehnung nimmt meist ab April wieder ab.
www.meereisportal.de

Schnee im Jahr 2013

Schaut man sich die Osterfeste der letzten 30 Jahre an, so sticht einem sofort 2013 ins Auge. Ein massiver Kaltlufteinbruch hat damals am 31. März für winterliche Verhältnisse mit Schneefall bis in tiefe Lagen gesorgt. In den östlichen Nordalpen gab es 20 bis 30 cm Schnee, aber selbst im Flachland fiel im Norden und Osten etwas Nassschnee. Die Höchstwerte am Ostersonntag lagen zwischen -1 Grad im östlichen Berg- und Hügelland und +7 Grad in Lienz. In Wien kam die Temperatur bei zeitweiligem Schneefall und lebhaftem Nordwestwind nicht über 2 Grad hinaus und in der folgenden Nacht gab es verbreitet Frost.

Sommer im Jahr 2000

Dass Ostern wettertechnisch auch ganz anders ausfallen kann, zeigt ein Blick auf das Jahr 2000: Bei Temperaturen bis zu 29 Grad in Salzburg gab es teils sogar hochsommerliches Wetter im April. Auch in den Jahren 2009, 2011, 2019 und 2020 konnte man Mitte bzw. Ende April bei Temperaturen über 20 Grad die Osterneste getrost im T-Shirt suchen.

Höchstwerte zu Ostern im Jahr 2000.
Höchstwerte zu Ostern im Jahr 2000.
zVg

Der mittlere Höchstwert zu Ostern von 1991 bis 2020 liegt in Wien bei 14,6 und in Innsbruck bei 13,7 Grad, wobei dafür vor allem das variable Datum des Osterfests eine entscheidende Rolle spielt (der mittlere Höchstwert am 22. März liegt in Wien bei 12 Grad und am 25. April bereits bei 19 Grad). Temperaturen oberhalb der 20-Grad-Marke wurden seit dem Jahre 1990 in Innsbruck an 5 bzw. in Wien an 6 Ostersonntagen verzeichnet (im Jahr 2005 hat es in Innsbruck mit 19,9 Grad knapp nicht gereicht).

2022 bringt Abkühlung

In den kommenden Tagen nimmt der Tiefdruckeinfluss zu und das Wetter rund um den Karfreitag gestaltet sich leicht unbeständig. Zu Ostern gelangen heuer mit einer nördlichen Höhenströmung kühle und zunächst trockene Luftmassen arktischen Ursprungs nach Österreich. Damit scheint am Ostersonntag in weiten Teilen des Landes zumindest zeitweise die Sonne, nur im Bergland von der Phyrn-Priel-Region bis zum Rax-Schneeberg-Gebiet können die Wolken etwas dichter ausfallen. Es bleibt aber überall trocken und nach einem regional leicht frostigen Start erreichen die Temperaturen 8 bis 17 Grad mit den höchsten Werten in Vorarlberg, Tirol und Oberkärnten.

Auf der Höhenwetterkarte vom heutigen IFS-Lauf sieht man am Ostermontag ein Osterei (Höhentief).
Auf der Höhenwetterkarte vom heutigen IFS-Lauf sieht man am Ostermontag ein Osterei (Höhentief).
ECMWF / UBIMET

Die Prognose für den Ostermontag ist noch unsicher, am Rande eines abgetropften Höhentiefs über Osteuropa sind besonders im Osten ein paar Regen- bzw. bereits ab etwa 400 bis 700 m auch Schnee- oder Graupelschauer nicht ausgeschlossen, während der Westen und Süden tendenziell wetterbegünstigt sind. Mehr Infos dazu folgen in den kommenden Tagen.

Am Rande eines Skandinavienhochs bzw. eines Höhentiefs über Osteuropa gelangt kühle Luft nach Mitteleuropa
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www.wetter3.de / NOAA
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    Pixabay/Heute
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