Diese Personen werden endlich ab 19. April geimpft

Seit gestern können sich Betroffene zur Corona-Impfung anmelden.
Seit gestern können sich Betroffene zur Corona-Impfung anmelden.
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Betroffene psychischer Erkrankungen sind nun als Corona-Risikogruppe eingestuft. Impftermine können seit gestern gebucht werden.

Bislang waren Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Österreich im Corona-Impfplan nicht als Risikogruppe priorisiert. Dabei neigen sie zu einem schwereren Erkrankungsverlauf und weisen ein deutlich höheres Sterberisiko als andere Risikogruppen auf. "Es gibt Studien, die zeigen, dass das Vorhandensein schwerer psychischer Erkrankungen die Wahrscheinlichkeit erhöht an COVID-19 zu erkranken und dass diese Kranken dann auch häufiger an COVID-19 versterben", bestätigt der Präsident der ÖGPP, Univ.-Prof. Dr. Johann Wancata.

Nach einem Aufruf der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sind psychiatrische Erkrankungen wie Bipolare Störung, Depression und Schizophrenie jetzt als Vorerkrankungen mit erhöhtem Risiko eingestuft. Es wird dazu aufgerufen, das Angebot wahrzunehmen und sich impfen zu lassen.

"Wir ermutigen alle Menschen mit bipolaren Störungen, Depressionen und Schizophrenie diese Chance wahrzunehmen und so einer schweren körperlichen Krankheit vorzubeugen.”

Seit gestern sind 63.000 Impftermine zur Vormerkung freigeschaltet, geimpft werden Betroffene altersunabhängig ab 19. April im Austria Center in Wien.

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