Wiener Ärztin macht die Ski-Damen wieder schnell

Österreichs Ski-Damen gewannen in den ersten sieben Rennen so oft wie im gesamten letzten Winter. Eine Expertin aus Wien macht's möglich.

„Jetzt fragen sich plötzlich alle, wie wir das machen", grinst ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel nach der besten US-Ausbeute der Ski-Asse seit 15 Jahren.

Speziell der Aufwind bei den Damen fällt auf. Dort setzt Coach Jürgen Kriechbaum auf kleinere Trainingsgruppen. Für frische Impulse sorgte „Schröcksi" selbst, der die Top-Medizinerin Martina Leibovici-Mühlberger mit in die Gondel holte. Das Ziel: rasch bergauf.

Die Autorin der Bestseller-Serie „Tyrannen Kinder" hatte eine heikle Aufgabe: das angekratzte Selbstbewusstsein aufpolieren.

„Die Situation war nicht angenehm", erklärt sie „Heute". „Von außen wurden die Läuferinnen als Ski-Nation tituliert, bei Nicht-Erfolgen bedeutet das Stress."



„Wir gegen außen" statt „jeder gegen jeden" &ndash so das neue Motto. Einzel-Erfolge werden jetzt auf das Team zurückgekoppelt. Die Stimmung ist gut, speziell die Speed-Truppe gilt als verschworene Einheit. Nicht erst seit dem Doppel-Sieg von Nici Schmidhofer nach 128 sieglosen Weltcuprennen.

Da jubelte auch Leibovici-Mühlberger. „Dabei fahre ich heute Motorrad – nicht Ski. Die kleinen Eiszapfen an meiner Wollstrumpfhose habe ich in nicht so guter Erinnerung."

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsSport-TippsSki AlpinÖSV

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