Wiener Polizei zerschlug Jugendbande "Goldenberg"

Beamten des Landeskriminalamtes Wien ist es in jahrelanger akribischer Ermittlungsarbeit gelungen, die Köpfe einer weit verzweigten Jugendbande zur Strecke zu bringen. Ihnen werden unter anderem schwerer Raub, Erpressung und Körperverletzung zur Last gelegt.

Die Gang, die unter dem Namen "Goldenberg" bekannt ist, umfasst laut Ermittlungsbeamten ungefähr 150 Mitglieder.

Auf 17 jugendliche Tatverdächte verschiedenster Nationalitäten wartet nun eine Anklage wegen schwerem Raub, Körperverletzung, Kreditkartenbetrug, Betrug durch Erschleichung von Sozialleistungen, zahlreiche Verstöße gegen das Suchtgesetz, unbefugtem Gebrauch von Fahrzeugen und Erpressung. Mehr als 100 Strafanzeigen wurden bisher gelegt.

10 der 17 Tatverdächtigen sitzen momentan in Untersuchungshaft, darunter auch der russischstämmige, 20-jährige Kopf der Bande. Laut Ermittlern haben die Gang-Mitglieder, die in einer strengen Hierarchie eingeteilt waren, vor allem Raubüberfälle geplant und durchgeführt. Die Schadenssumme der Raubüberfälle, die auf mehrere Wiener Gemeindebezirke verteilt dieses Frühjahr verübt wurden, beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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