Winter in Wien fällt aus: Saharastaub statt Schnee

Ein weißer Winter wird es nicht mehr.
Ein weißer Winter wird es nicht mehr.Bild: picturedesk.com
Nach dem relativ milden Dezember zieht sich das vorfrühlingshafte Wetter nun auch ins neue Jahr fort. Schnee wird es wohl nur in oberen Lagen geben.

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, aber Wetterexperten sind sich schon jetzt sicher: Winterlich wird es nicht mehr - zumindest nicht im Flachland. Der Jänner ist um ganze sechs Grad wärmer als im langjährigen Mittel. Das bedeutet, dass es wohl keine weiße Flocken mehr geben wird.

Der Grund für die milden Temperaturen: Warme Saharaluft wird über Europa geweht. Mit ihr wird auch Saharastaub zu uns gewirbelt.

Kurios: Die Sanddünen in der afrikanischen Wüste sind derzeit mit Schnee bedeckt.

Die Schneedecken bleiben somit in den Bergen und ziehen sich mit ziemlicher Sicherheit nicht ins Flachland. Das sagt auch der US-Wetterdienst NOAA voraus. Jene Meteorologen kündigten bereits den eisigen Winter in Nordamerika an. Es hat also den Anschein, dass der Winter 2017/2018 ausfallen wird.

Sonniger Mittwoch

Eine kleine Bestätigung bekommt die Langzeitprognose bereits am Mittwoch: Die Temperaturen steigen teilweise sogar auf bis zu 11 Grad. Besonders sonnig wird es im Westen. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg kann man den ganzen Tag über die Sonnenstrahlen genießen. In der Bundeshauptstadt hingegen wird es ziemlich wolkig.

Die Schneefallgrenze liegt bei ungefähr 1.500 Metern. Die Temperaturen in höheren Lagen pendeln sich bei circa minus 2 Grad ein.

Donnerstag wird kälter



Etwas kühler, aber dennoch mild, wird der Donnerstag. Die Tageshöchstwerte sinken auf 7 Grad. Vom Osten her beginnt es unter Tags zu Regnen. Der Niederschlag zieht sich dann über Nieder- und Oberösterreich, ins Burgenland, in die Steiermark und auch nach Unterkärnten.

Auch die Schneefallgrenze sinkt auf rund 800 Meter. Die Temperaturen fallen auf minus 4 Grad.

Wochenende wird trüb

Noch ein Tick kühler und trüber wird das Wochenende. Immer wieder setzt der Regen ein. Die Sonne versteckt sich den ganzen Tag über. Erst am Sonntag klart der Himmel im Westen auf.

Die Temperaturen bleiben im Flachland konstant bei 6 Grad, im Bergland bei ungefähr minus 5 Grad. (slo)

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