Wirbel um gefakten Louis-Vuitton-Werbefilm

Ein Kurzfilm des britischen "LOVE Magazine" sorgt derzeit für reichlich Wirbel. In dem Video räkeln sich die Topmodels Cara Delevingne und Georgia Jagger, Tochter von "Rolling Stones"-Frontmann Mick, in Louis-Vuitton-Outfits und Perücken als Prostituierte vor der Kamera.

Ein Kurzfilm des britischen "LOVE Magazine" sorgt derzeit für reichlich Wirbel. In dem Video räkeln sich die Topmodels Cara Delevingne und Georgia Jagger, Tochter von "Rolling Stones"-Frontmann Mick, in Louis-Vuitton-Outfits und Perücken als Prostituierte vor der Kamera.

Laszive Posen am Straßenrand und viel nackte Haut zeigt der Kurzfilm des britischen Regisseurs James Lima. In ihren Outfits aus der Modeschau zur aktuellen Herbst- und Winter-Kollektion bieten die beiden Topmodels ihre Körper in dunklen Pariser Seitengassen an. Auf dem Weg zur Modeschau des Labels verdienen sie sich ein Zubrot als Prostituierte, so in etwa die intendierte Handlung.

"Prostitution glamourisiert"

Sofort meldeten sich empörte Stimmen zu dem Video. Inna Shevchenko, Sprecherin der feministischen Organisation "Femen", beklagte, dass das Video Prostitution glamourisiere gegenüber der britischen Tageszeitung "The Sun". Außerdem würde wieder einmal mit nackten Frauenkörpern ein Produkt beworben.

Anfangs hielten viele den Kurzfilm für einen Louis-Vuitton-Werbespot, da Szenen aus der Modeschau des Luxus-Labels gezeigt werden und die Darstellerinnen Outfits aus dessen Herbst- und Winterkollektion tragen. Dabei sollte die Einblendung "Louis Vuitton AW13" ("AW13" steht für "Autumn Winter 2013", also "Herbst Winter 2013") nur Ort und Zeitpunkt der Handlung angeben.

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