4-Tage-Woche und 2.300 Euro Lohn: Wirt sucht Personal

Das "Schicker"-Team soll vergrößert werden. Auch Quereinsteiger sind willkommen.
Das "Schicker"-Team soll vergrößert werden. Auch Quereinsteiger sind willkommen.Restaurant Schicker
Wegen der Pandemie hat das Restaurant "Schicker" Mitarbeiter verloren. Mit einer 4-Tage-Woche und 2.300 Euro brutto sucht man nun neues Personal.

Mit einem "Zuckerl" will das Restaurant Schicker in Kapfenberg (Stmk.) seinen Mitarbeiterbestand vergrößern. Mit "Vier Tage arbeiten und drei Tage frei" wirbt das Lokal um neues Personal. Zwei neue Mitarbeiter hat Restaurant-Chef Franz Friessnegg so bereits gefunden. "Es ist aber noch Luft nach oben. Wir suchen noch zwei bis drei Leute, vor allem im Service", erzählt der Gastronom im Gespräch mit "Heute".

Dienstplan inklusive Freizeit

Auch für Lehrlinge hat Friessnegg noch Platz. "Wir könnten noch zwei aufnehmen." Das neue Konzept der 4-Tage-Woche kommt laut dem Lokal-Besitzer sehr gut an. Am Sonntag hat das Restaurant geschlossen und auch an der Hälfte der Feiertage ist zu. Gesucht werden Teilzeit und Vollzeitkräfte – auch Quereinsteiger sind willkommen. "Man kann 25, 30 oder 40 Stunden arbeiten. Bei 40 Stunden sind es zehn am Tag. Wir haben Teildienste, weil am Nachmittag wenig Kundschaft ist. Aber der Abenddienst ist spätestens um 23 Uhr vorbei."

Tischler bietet 4-Tage-Woche und 2.600 Euro Lohn

Neben drei freien Tagen bietet Friessnegg auch kostenloses Mitarbeiteressen, Kaffee und Getränke an. "In unserem Shop bekommen Mitarbeiter 15 Prozent Rabatt." Neben geregelten Dienstzeiten legt der Gastronom auch auf eine faire Bezahlung Wert. "Im Service liegt der Lohn bei einer Vollzeitbeschäftigung zwischen 2.100 und 2.300 Euro brutto. Dazu kommt aber auch noch Trinkgeld."

Mit den neuen Bedingungen will Friessnegg zeigen, dass man trotz einem Job in der Gastronomie auch Zeit für Familie, Freunde und Hobbies haben kann. Auch Junior-Chef Hannes Friessnegg ist vom neuen Modell überzeugt. "Aus Arbeitgebersicht glaube ich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivierter sind, gern in den Job kommen. Sie sind ausgeruhter, relaxter und im Gegenzug in den vier Tagen voll für den Betrieb da. Darum glaube ich, dass das neue Modell sehr gut für das Team ist."

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