WM-Krimi! ÖSV-Adler fliegen im Team zu Silber

Stefan Kraft
Stefan KraftGepa
Die nächste Medaille für Österreichs Skispringen. Im packenden Teambewerb segelten die rot-weiß-roten Adler zur Silbermedaille.

Philipp Aschenwald, Jan Hörl, Daniel Huber und Großschanzen-Weltmeister Stefan Kraft hatten sich in einem hochklassigen Bewerb mit mehreren Führungswechseln erst im letzten Durchgang den deutschen Lokalmatadoren geschlagen geben müssen. 11,1 Punkte fehlten den ÖSV-Adlern zu Gold. Polen wurde mit 4,3 Punkten Rückstand auf Österreich Dritter. 

Dabei waren die Österreicher nach starken Sprüngen von Aschenwald (138,5 Meter) und Hörl (136,0 Meter) zur Pause sogar in Führung gelegen. Piotr Zyla katapultierte als Startspringer im zweiten Durchgang die Polen mit 139,0 Metern dann auf Rang eins.  Markus Eisenbichler brachte die Deutschen als dritter Springer mit 138,5 Metern zurück ins Gold-Rennen. 

Im Finish lies Karl Geiger mit 136,0 Metern nichts anbrennen. Die 133,0 Meter von Großschanzen-Weltmeister Kraft waren zu wenig für den Titel. Silber strahlt nach einer schwierigen Saison für die ÖSV-Adler aber beinahe wie Gold. 

Mitfavorit Norwegen war bereits nach dem ersten Sprung aus dem Rennen. Marius Lindvik hatte mit bloß 117,0 Metern zu viel an Boden verloren. 

"Es ist meine erste Medaille. Und das mit dem Team. Ich bin einfach nur glücklich", strahlte Hörl, der im ersten Durchgang besonders nervös war. "Das war Nervenkitzel pur. Die Deutschen haben einen tollen Job gemacht. Wir sind stolz, dass sich Silber ausgegangen ist. Und jetzt kann ich mich auf die Couch legen", strahlte Kraft, der einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nimmt. 

Das Ergebnis

1. Deutschland 1.046,6

2. Österreich 1.035,5

3. Polen 1.031,2

4. Japan 1.017,5

5. Slowenien 1.010,0

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