Zellhofer: "Rapid steckt in großen Problemen"

Wer hat im großen Duell der Bundesliga-Kicker die Nase vorn? Deni Alar, Takumi Minamino, Larry Kayode, Louis Schaub und Co. im Head to Head. (Alle Bilder: GEPA)
Wer hat im großen Duell der Bundesliga-Kicker die Nase vorn? Deni Alar, Takumi Minamino, Larry Kayode, Louis Schaub und Co. im Head to Head. (Alle Bilder: GEPA)
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Rapid gegen Altach, Duell der Ex-Klubs von Damir Canadi! In "Heute" spricht Georg Zellhofer, Sportchef der Vorarlberger, über die brisante Partie.
Altach-Sportdirektor Georg Zellhofer darf sich freuen. Elf Jahre lang schleppte der Niederösterreicher den unliebsamen Beinamen "erfolglosester Rapid-Trainer" mit sich herum. Nur 1,09 Punkte holte er 2006 im Schnitt pro Partie. Ein katastrophaler Wert – den Damir Canadi nun unterbot (0,88).

"Ganz ehrlich, das beschäftigt mich nicht im Geringsten", kommentiert Zellhofer im "Heute"-Talk den Verlust des Negativrekords emotionsfrei. Verständlich, haben Canadi und er doch eine gemeinsame, erfolgreiche Vergangenheit in Altach. Dass sie auch reibungslos war, darf zumindest angezweifelt werden.

Zellhofer dementiert Gerüchte

Berichte, wonach Zellhofer Canadi im November vor dessen Wechsel zu Rapid geraten habe, sich ändern und anpassen zu müssen, verneint er aber. "Ich habe Damir lediglich darauf hingewiesen, dass die Medienlandschaft in Wien eine andere ist. Viel mehr war da nicht", versichert Zellhofer.

Ebenso zerstreut der Altach-Sportchef das Gerücht, er wäre im Vorjahr nicht an einer vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Canadi interessiert gewesen. "Das stimmt so nicht. Damir hat damals selbst zu mir gesagt, er will mit einer Entscheidung noch abwarten. Er hatte damals keinen Druck, wir aber auch nicht."

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Am Samstag gastiert Altach im Allianz Stadion. Zu einem Wiedersehen von Zellhofer und Canadi kommt es bekanntlich nicht. Bei den Vorarlbergern steht längst Martin Scherb an der Seitenlinie, bei den Hütteldorfern erstmals Goran Djuricin.

"Bei Rapid wird vielleicht eine Trotzreaktion kommen. Angeschlagene Gegner sind oft doppelt gefährlich", sagt Zellhofer. "Fakt ist, dass Rapid die drei Punkte dringend benötigt. Wenn man im Abstiegskampf steckt, müssen zumindest die Heimspiele gewonnen werden."

Auch Altach angeschlagen

Aber auch Altach kämpft mit der Form. Von den letzten drei Spielen wurde keines gewonnen. Tordifferenz: 0:7! "Momentan läuft es auch bei uns sehr holprig", gesteht Zellhofer. "Wir haben auch Probleme, aber freilich bei weitem nicht die von Rapid. Wir sind noch immer vorne dabei – weil auch Sturm und die Austria schwächeln."

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FußballSK Rapid WienErich Elsigan

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