Zwei Mal Rot: Referee erklärt seine Entscheidung

Beim Bundesliga-Schlager zwischen Rapid und Altach rückte der Schiedsrichter in den Mittelpunkt. Manuel Schüttengruber erklärte die zwei Ausschlüsse.
Zwei Elfmeter, zwei Mal Rot. Manuel Schüttengruber pfiff sich am Mittwochabend in den Mittelpunkt. Durch die Entscheidungen des Oberösterreichers gaben die Hütteldorfer den Heimsieg in der Rapid-Viertelstunde aus der Hand.

Referee erklärt die Ausschlüsse

Unmittelbar nach dem Spiel verteidigte Schüttengruber im ORF seine Entscheidungen. An Rot für Thanos Petsos (76.) gab es für ihn nichts zu Rütteln. "Man sieht, dass Petsos den Ball im Ellbogenbereich berührt. Das ist ein Handspiel. Somit muss auf Elfmeter entschieden werden. Wäre es möglich, dass der Ball aufs Tor geht, muss es eine rote Karte sein", erklärte er allgemein die Regel.

"Rot ist vertretbar, es wäre aber auch die gelbe Karte vertretbar gewesen. Ich muss dem Spieler in dieser Situation unterstellen, dass der Ball aufs Tor gegangen wäre, somit ist es die rote Karte", ergänzte Schüttengruber.

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Eindeutiger war für den Referee die zweite Elfmeterentscheidung. Boli Bolingoli hatte Christian Gebauer zu Fall gebracht (90.). "Strafstoß ist auch hier unstrittig. Gelb wäre es gewesen, wenn das Foul im Kampf um den Ball gewesen wäre. In Absprache mit dem Assistenten haben wir auf einen Stoß in den Rücken entschieden. Das zeigen auch die TV-Bilder."

Von Seiten Rapids hagelte es Kritik an den Entscheidungen des Unparteiischen. Louis Schaub meinte verärgert: "Es wäre gut, wenn die Schiedsrichter auch die Regeln kennen", Trainer Goran Djuricin vermisste das Fingerspitzengefühl. (wem)

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