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Zwei Tote bei Attacke mit Samurai-Schwert in Kanada

In der kanadischen Stadt Québec kam es in der Halloween-Nacht zu einem Angriff mit einem Schwert. Ein Mann konnte festgenommen werden.

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Videos in sozialen Medien zeigen den mutmaßlichen Täter.
Videos in sozialen Medien zeigen den mutmaßlichen Täter.
Screenshot YouTube

Ein mit einem Schwert bewaffneter Mann hat an Halloween in der kanadischen Großstadt Québec zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Wie örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten, war der Angreifer mit einem mittelalterlichen Kostüm gekleidet. Der Mittzwanziger sei in der Nacht zum Sonntag festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte Polizeisprecher Étienne Doyon. Über das Motiv sei bislang nichts bekannt.

Die Angriffe ereigneten sich am späten Samstagabend (Ortszeit) in der Altstadt von Québec, nahe der Nationalversammlung und einem Luxushotel, wie es weiter hieß. Die Polizei rief Anwohner auf, ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Der Verdächtige sei schließlich in der Nähe des Hafens gestellt worden. Nach Informationen der Zeitung "Le Soleil" war er ganz in Schwarz gekleidet und trug auch eine schwarze Maske. Er sei unterkühlt gewesen und habe sich widerstandslos festnehmen lassen. In seinem Auto habe die Polizei Benzinkanister gefunden.

    Ein mit einem Schwert bewaffneter Mann hat an Halloween in der kanadischen Großstadt Québec zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Wie örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten, war der Angreifer mit einem mittelalterlichen Kostüm gekleidet.
    Ein mit einem Schwert bewaffneter Mann hat an Halloween in der kanadischen Großstadt Québec zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Wie örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten, war der Angreifer mit einem mittelalterlichen Kostüm gekleidet.
    Jacques Boissinot / AP / picturedesk.com

    "Unsere Gedanken sind bei den Familien"

    Ob der Täter polizeibekannt gewesen sei oder ob es weitere Verdächtige gebe, könne er derzeit nicht sagen, sagte Doyon weiter. Auf Twitter teilte die Polizei mit, es deute nach ersten Informationen nichts darauf hin, dass der Verdächtige aus anderen als persönlichen Gründen gehandelt habe.

    Über die Opfer machten die Ermittler keine näheren Angaben. "Unsere Gedanken sind bei den Familien der Todesopfer", sagte Doyon. Die Verletzten seien im Krankenhaus, ihre Verletzungen schienen nicht lebensgefährlich zu sein. Das größtenteils französischsprachige Québec liegt im Osten Kanadas und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

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