Polizei ermittelt

01. November 2018 14:03; Akt: 01.11.2018 15:23 Print

"Extasy"-Unfall: Mädchen trug wohl einen Rucksack

Jene junge Marokkanerin, die in der Halloween-Nacht aus einem Fahrgeschäft im Prater geschleudert wurde, dürfte offenbar unerlaubt einen Rucksack getragen haben.

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Wie "heute.at" berichtete, rutschte die 11-jährige Alia kurz vor 22.00 Uhr aus ihrem Sitz im Karussell "Extasy" und wurde durch die Luft geschleudert.

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Bei dem Unfall erlitt das Mädchen aus Marokko Prellungen am Arm und wurde mit Verdacht auf eine Fraktur am Bein in ein Spital eingeliefert. Die Polizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen und geht nun der Frage nach, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

"Extasy"-Betreiberin Katja Kolnhofer erklärte gegenüber "ORF Wien", dass sie sich die Aufzeichnungen der Kameras bereits angesehen habe und nennt eine mögliche Unfallursache. "Das Mädchen dürfte unerlaubterweise einen Rucksack getragen haben, der den Bügel daran gehindert hat, ganz einzurasten", so Kolnhofer.

Bügel ging nicht auf

Ein eingerasteter Bügel sei also nicht von selbst aufgegangen. Dies sei laut der Betreiberin des Fahrgeschäftes technisch auch "gar nicht möglich". Die Größe um mit dem Karussell, in dem sich mehrere Gondeln horizontal im Kreis drehen, fahren zu dürfen hatte das Mädchen jedenfalls.

Die Ermittler haben das Videomaterial des Unfalls ebenfalls bereits gesehen und hoffen in den nächsten Tagen "nähere Schlüsse ziehen zu können", wie es in dem Bericht heißt. Der Betrieb des Fahrgeschäfts ging am Donnerstag bereits normal weiter.

Aus Sicherheitsgründen wurde die Mindestgröße bei "Extasy" angepasst. Fahrgäste müssen nun 1,50 Meter statt 1,40 Meter groß sein.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Konfusius am 01.11.2018 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    Für Sicherheit ist nichts zu teuer

    Das Personal solcher gefährlichen Ringelspiele sollte schon drauf schauen, dass die Kunden sicher festgezurt sind.

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  • Metatron am 01.11.2018 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auf gehts

    Wenn ein Sicherheitsgurt oder Bügel nicht einrastet dürfte das Werkl gar nicht fahren ! Wird wieder gespart am falschen Platz !

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  • Konfusius am 01.11.2018 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Es dreht sich um den Nervenkitzel

    Bei solchen Höllen-Ringelspielen habe ich oft den Eindruck, dass bei denen schwere Unfälle mehr als möglich sind. Daher wuerden mich keine zehn Pferde soweit bringen, mich mit so etwas zu unterhalten.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Peled am 07.11.2018 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Schuld auf beiden Seiten

    In meinen Augen sind beide Teilnehmer schuld. Wenn die Mutter behauptet, das Kind hätte gar nicht mitgenommen werden dürfen, weil sie zu klein ist - warum hat sie es ihr überhaupt erlaubt einzusteigen??? Wenn der Betreiber behauptet, es ist passiert, weil das Kind einen Rucksack trug, warum haben sie sie mit eben diesem mitfahren lassen ??? Das ist für mich völlig unlogisch und unverständlich.

  • niloticqueen am 03.11.2018 18:39 Report Diesen Beitrag melden

    Eltern?

    Wo waren die Eltern? Was macht eine 11jährige um die Zeit allein draussen?

  • Mela ich am 02.11.2018 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    Ist erste Regel " Sicherheit "

    Die haben Uhr Geld und das Kind schmerzen. Und egal ob es angeschrieben steht oder nicht, der Besitzer( Pächter)muss die Sicherheit gewährleisten können und trotzdem nach Kontrollieren. So stehts geschrieben.

  • Christian am 02.11.2018 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    UNBEDINGT IN HD SCHAUEN!

    Video wurde mit einer Zitrone in 4K aufgenommen.

  • myopinion am 02.11.2018 08:00 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Rucksack

    Ich denke, das Fahrgeschäft hat seine technischen Sicherheitsvorschriften genau befolgt. Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist, warum niemand vom Aufsichtspersonal bemerkt hat, dass sie den Rucksack oben hat? Da hätten die nicht losfahren dürfen.