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Dieser Mistkübel treibt Raucher in den Wahnsinn

An ausgewählten Standorten in Wien testet die MA-48 Mistkübel mit neuen Aschenbechern. Erkennen Sie, was anders ist?
Heute Redaktion
13.09.2021, 21:32

"Heute"-Leser Peter G. bemerkte Freitagvormittag einen neuen Mistkübel auf seinem Weg in die Arbeit. Rund um den Kanister bei der Bushaltestelle Leopold-Ungar-Platz in Wien-Döbling hatte sich bereits eine Traube an Menschen gebildet. Die Passanten wollten ihre Zigaretten dort entsorgen, bekamen die Glimmstängel aber nicht wie gewohnt in den Aschenbecher. Aus einem ganz bestimmten Grund, wie "Heute"auf Nachfrage bei der MA 48 erfuhr.

Neues Design im Test

Der Aschenbecher dieses Mistkübels wurde nämlich erneuert, wie MA 48- Sprecherin Ulrike Volk im Gespräch mit "Heute" berichtet.

"Dies ist nun eine andere Konstruktion - innen wie außen. Die Öffnung ist bombiert (nach oben hin nur schmal geöffnet). Die Zigarette erlischt auf diese Weise von alleine.", so Ulrike Volk. Zuvor war die Öffnung wesentlich größer und nach unten gebogen.

Ausdämpfen müsse man seine Tschick also nicht mehr. Einfach reinwerfen und fertig. Die MA-48 testet die neuen Aschenbecher nun an verschiedenen Standorten in Wien aus und wartet ab, ob und wie gut sie angenommen werden.

Loch kaum größer als Zigarettenfilter

An Tag eins scheint so mancher Raucher noch sichtlich verwirrt von der neuen Konstruktion. Laut "Heute"-Leser Peter G. plagten sich mehrere Leute damit, ihre Zigarette in die vorgesehene Öffnung zu bekommen. "Das Loch ist kaum größer als die Zigarette selbst", erzählt er.

Aus gutem Grund, wie "Heute" von Ulrike Wolf erfuhr."Man soll keinen anderen Abfall mehr in den Aschenbecher werfen können", klärt sie auf. Dies beuge zum einen Rauch-

und Feuerbildung und zum anderen Verstopfungen vor.

Ob das neue Modell sich bewährt bleibt abzuwarten. Was halten Sie von der Konstruktion? (mp)

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